Mitsubishi Pajero 3.2 DI-D
 

Autotest mit Fahrbericht
Suzuki Kizashi 2.4 Sport 4WD CVT


Im Überblick unseren Fahrbericht des sportlichen Suzuki Kizashi 2.4 Sport 4WD CVT mit den technischen Daten ab Werk. Unser Autotest ergab: Der Suzuki Kizashi ist in punkto Raumangebot, Design und Ambiente durchaus gelungen.

Suzuki Kizashi 2.4 Sport 4WD CVT: Gesellen-Stück
Vorstoß des Allrad- und Motorrad-Spezialisten ins automobile D-Segment. Wir würden gerne mehr sehen, als nur diese Spezialversion. AussenansichtIrgendwann wird es auch für den ambitioniertesten Kekse-Bäcker einmal Zeit größere Kuchen zu backen. Und sei es zumindest deshalb, um zu zeigen, dass man das auch sehr gut kann. In diesem Sinne ist Suzukis Vorstoß in das sogenannte D-Segment zu sehen. Der Kizashi (hierzulande namentlich schwer zu merken, in Japan so viel bedeutend wie "Großes steht bevor") ist eine Mittelklasse-Limousine, die in der einzig verfügbaren Version alle Stücke spielt; inklusive Allrad, Stufenlos-Getriebe mit Schaltpaddles am Lenkrad, Leder-Outfit und Sportler-Optik. Ein Solitär in Suzukis Stadt- und Geländeflitzer-Angebot, der hierzulande wirklich nur ein ganz kleines Kundensegment abdecken wird. Im ersten Moment fällt einem dazu die junge Klientel von Allrad-Haudegen wie Subaru Impreza WRX und Mitsubishi Lancer Evo ein. InnenansichtAber dafür geht der Kizashi mit der in höchsten Tönen heulenden Stufenlos-Automatik nicht gut genug. Die Rallye-Ambitionen würden aber immerhin dazu passen, dass man bei dem durchaus gelungenen Gesellenstück gänzlich auf jede Art von Umwelttechnologie wie "Start/Stopp" oder Öko-Programm verzichtet hat.
Alles - sagen die Suzuki-Mannen - ist an dem Auto Eigenbau. Nichts geborgt, nichts geklaut, außer hausintern der 2.4-Liter-Murl aus dem Grand Vitara. Hut ab. Nur beim schlüssellosen Zutritts-System hätte ein bisschen Abschauen nicht geschadet. Unsäglich, dass man mit den Knöpfen an den Außengriffen jede Tür einzeln entriegeln muss. Und dass es - mit einem Kleinkind im Auto - zu einer Beinahe-Notsituation kommen kann, wo weder die Knöpfe, noch die Fernbedienung reagieren (zum Glück gibt es noch ein rein mechanisches Schlüsselsystem).
AussenansichtTrotzdem: Schade, dass vom Kizashi nicht mehr geplant ist.
Ein Kombi? Wurde wieder verworfen.
Diesel? Zu viel Aufwand! Schaltgetriebe und reiner Frontantrieb? Gibt es in Deutschland, in Österreich nicht. Wie gesagt: Schade! Dabei ist der Kizashi in punkto Raumangebot, gefälligem Design und Ambiente durchaus höchst gelungen, das Interieur - inklusive gepolsterter Türgriffe - von der feinen Sorte. Es bleibt wohl bis auf weiteres bei dem (leeren) Versprechen: "Großes steht bevor..."

Praxis im Suzuki Kizashi 2.4 Sport 4WD CVT

Komfort (Note 2)
Plus: Übervollständige Ausstattung (es gibt auch nur die eine Version); durchaus recht gediegenes Ambiente; guter Sitzkomfort in beiden Reihen.
Minus: Der größte Schwachpunkt des Kizashi: Umständliches, unausgereiftes schlüsselloses Zustiegssystem; Navisystem, Telefon nur bei angezogener Handbremse.

Platz/Variabilität (Note 2)
Plus: Ordentliche Platzverhältnisse in beiden Reihen; hinterer Mittelsitzpolster weich genug für fünften Passagier; reichlich auch geräumige Ablagen.
Minus: Altmodische Limousinen-Konstruktion zwischen. Kofferraum und zweiter Reihe, Ladekante eher hoch.

Motor/Antrieb (Note 2,5)
Plus: Antrieb ist etwas für Freunde größerer Hubräume (ohne Turbolader) und vermutlich für Tuning-Fans; fährt sich besonders elegant mit Lenkrad-Schaltpaddles.
Minus: Stufenloses Getriebe (im Automatik-Modus) fast dauerhaft hochtourig, daher laut; Verbrauch entsprechend unbescheiden; Start/Stopp wäre schön.

Messwerte (Note 2)
Topspeed: 205 km/h. Beschleunigung: von 0 bis 100 km/h in 8,8 Sekunden. Testverbrauch: 10,3 Liter auf 100 km. Preis: ab 34.990 Euro; Test-Version mit Extras Navigationssystem (Pioneer) und Metallic-Lack: 37.730 Euro

Fahrverhalten (Note 2)
Plus: Straff (etwas hart) ausgelegtes Fahrwerk; souveräne Straßenlage dank variablem Allrad; Lenkrad (mit Paddles) liegt gut in der Hand.
Minus: Von der Paddles-Schaltung am Lenkrad aus lässt sich das Getriebe nicht mehr auf Automatik umstellen.

Autodaten ab Werk

Motor
Vierzylinder in Reihe, Hubraum 2393 ccm, maximales Drehmoment 230 Nm bei 4000/min, maximale Leistung 131 kW/178 PS bei 6500/min., Verdichtung 10:1, CO2: 191 g/km.
Kraftübertragung
Frontantrieb, zuschaltbarer variabler Allradantrieb, stufenloses CVT-Automatikgetriebe, Schaltknüppel bzw. Lenkrad-Paddles.
Verbrauch
auf 100 km (laut Werk) innerorts 11,3 Liter, außerorts 6,6 Liter, gesamt 8,3 Liter.
Fahrwerk und Karosserie
viertürige Limousine; selbsttragende Karosserie mit Hilfsrahmen, vorne doppelte Dreiecksquerlenker, hinten Mehrlenkerachse, vorne und hinten Schraubenfedern, Kurvenstabilisator; vorne und hinten Scheibenbremsen, ABS, ESP und Traktionskontrolle; Handbremse auf die Hinterräder; Reifen 235/45 R 18.
Abmessungen und Gewicht
Länge/Breite/Höhe in mm: 4650/1820/1480; Eigengewicht: ab 1620 kg; Wendekreis: 11,0 Meter; Tankinhalt: 63 Liter.


(Bildquelle: Suzuki - Redakteur Tobias Mike)



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