Subaru Outback
 

Fahrbericht Subaru Outback


Hier finden Sie unseren Fahrbericht für den Allrad-Kombi Subaru Outback Boxer mit den technischen Autodaten und erfahren, warum Landwirte dem Crossover-Kombi nachblicken wie einem Maserati.

InnenansichtLeute auf der Straße - genauer: auf dem Land - schauen tatsächlich. Dabei ist der neue Subaru Outback auf den ersten Blick nichts anderes als ein eher unscheinbarer Kombi. Auf den zweiten Blick liegen Karosserie und Sitzposition doch etwas höher als normal (wie es sich für einen modernen "Crossover" oder "Sport Utility Wagon" gehört). Dann sticht als nächstes der Powerdome auf der Kühlerhaube ins Auge. "Bauern-Maserati" sagt man auf dem Land angeblich ehrfurchtsvoll. Das "Bauern" liegt an der hohen Feld- und Forstwegkompetenz des Herstellers. Der Rest an dem eher gehobeneren Anschaffungspreis gepaart mit der unauffälligen Noblesse früherer Maserati-Modelle. Der Outback, ein etwas exklusiverer Bauerntraum eben, der mit dem Rallye-Haudegen Subaru Impreza WRX auch einen echten Bubentraum zum Cousin hat. Der Fahrer eines Outback darf sich bei aller Normalität seines Allrad-"Kombis" also durchaus ein bisschen exotisch fühlen.

AussenansichtDas rechtfertigt allein schon der großartige Vierzylinder-Diesel-Boxer aus eigener Produktion unter der Motorhaube. Bei der Boxer-Bauweise stehen sich die Zylinder bei der Arbeit gegenüber, was einerseits den Schwerpunkt senkt, anderseits durch die ausgleichende Gegenbewegung eine Laufruhe erzeugt, die man bei Vierzylinder-Motoren sonst nicht kennt. Das und ein lang übersetztes, verbrauchsminderndes Getriebe machen den Diesel-Outback zum Langstreckenkaiser, was fast ein wenig schade ist, weil dann die feine 4x4-Technik zu kurz kommt. Am ehesten noch in Europas Alpenregionen weiß man beide Qualitäten in einem Auto zu schätzen. Und ebendort wird man auch als Fahrer gelegentlich beäugt und nach Technikdetails gefragt, als würde man gerade einem Maserati entsteigen.

AussenansichtZu bekritteln gibt es im praktikabel und unaufgeregt eingerichteten Outback nicht viel, außer: die Bedienung des elektrischen Schiebedachs (vom Kippen zum Öffnen) ginge einfacher, und eine elektrische Parkbremse, die den Lenker dazu erziehen will, dass er sich anschnallt bevor er die Bremse löst, muss nicht sein. Serie u.a.: sechs Airbags, Klimaautomatik, Tempomat, Anfahrhilfe, Xenonlicht, Licht- und Regensensor, Lederlenkrad, CD-Wechsler, Sitzheizung, ABS, ESP und TCS.


Weiter in der Praxis mit dem Allrad-Kombi Subaru Outback Boxer Diesel

(Bildquelle: Subaru - Redakteur Tobias Mike)



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