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Vorsicht bei der Anmietung von Mietautos

30 Juli, 2010

Nach Ansicht des ADAC kommt es immer häufiger vor, dass Touristen Zusatzversicherungen angeboten werden, die jedoch bereits im Vertrag enthalten und somit unnötig sind.

Urlauber, die ein Mietauto für die USA oder Kanada mit allen Inklusivleistungen gebucht haben, brauchen beim Abholen des Fahrzeugs an Ort und Stelle keine weiteren Versicherungen abzuschließen. Nach Ansicht des ADAC kommt es immer häufiger vor, dass Touristen Zusatzversicherungen angeboten werden, die jedoch bereits im Vertrag enthalten und somit unnötig sind. Die Zusatzkosten können etwa bei einer dreiwöchigen USA-Reise bis zu 420 US-Dollar betragen. Eine nachträgliche Erstattung ist meist nicht möglich.
Der Automobilclub rät daher, das Versicherungsangebot schon von Deutschland aus eingehend zu prüfen. Wer über die ADAC-Autovermietung in den USA oder Kanada sein Fahrzeug mietet, dem werden keine zusätzlichen Versicherungen angetragen, erklärte der ADAC.

Die Mietfahrzeuge von Hertz sind alle mit einem umfangreichen Rundum-Sorglos-Paket abgesichert. Es enthält u.a. eine Diebstahlversicherung, eine Haftpflichtdeckungssumme in Höhe von einer Million Euro und eine Erstattung der Selbstbeteiligung im Schadenfall bei der Vollkasko. Daher ist es auch nicht erforderlich, eine zusätzliche Versicherung fürs Ausland – die Traveller Police – abzuschließen.

Vor dem Unterzeichnen des Vertrags und bei der Rückgabe sollte das Auto zusammen mit dem Vermieter immer auf Schäden geprüft und diese Mängel oder auch die Mängelfreiheit schriftlich bestätigt werden.

Schon vor der Fahrt sollte geklärt sein, ob das Fahrzeug mit vollem Tank zurückgegeben werden muss. Zur Sicherheit empfiehlt es sich, die Tankquittungen aufzuheben.

Ratsam ist es auch zu prüfen, ob Einreisebeschränkungen gelten. In den USA und in Kanada ist es erlaubt, mit dem Mietauto über die Grenzen zu fahren. Anmietung und Rückgabe müssen jedoch im gleichen Land erfolgen. automedienportal/nic

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