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Autofahren muss f?r alle bezahlbar bleiben

24 Januar, 2007

Autofahren muss f?r alle bezahlbar bleiben. So lautet die Forderung des Verbands der Automobilindustrie (VDA) und des Auto Club Europa (ACE). Die Belastungsgrenze sei heute vielfach schon ?berschritten, deshalb d?rfen die Mobilit?tskosten, unter anderem auf dem Gebiet von Steuern und Abgaben, nicht weiter ausufern, forderten VDA-Pr?sident Prof. Dr. Bernd Gottschalk und der Vorsitzende des ACE, Wolfgang Rose, in Stuttgart.

In einer im Anschluss an Beratungen beider Verbandsspitzen ver?ffentlichten gemeinsamen Pressemitteilung hei?t es, individuelle Mobilit?t d?rfe nicht ein Privileg f?r wenige werden, sondern m?sse ein Grundbed?rfnis aller bleiben. Die steigenden Mobilit?tskosten beeintr?chtigten zunehmend die gesellschaftliche Teilhabe der B?rger. Dies sei auch sozialpolitisch bedenklich, betonten VDA und ACE. Nicht zuletzt die gestiegenen Steuern und Abgaben im Verkehrssektor strapazieren die Budgets vieler privater Haushalte. VDA und ACE forderten, dass m?gliche neue Abgaben im Verkehrssektor vor ihrer Umsetzung grunds?tzlich einer sozialen Folgeabsch?tzung unterzogen werden m?ssten.

Beide Verb?nde mahnten Bund, L?nder und Gemeinden, ihre verkehrspolitischen Aufgaben nicht zu vernachl?ssigen. Alternative Formen der Verkehrswegefinanzierung etwa im Rahmen einer ?ffentlichen Privaten Partnerschaft (?PP), halten VDA und ACE in Einzelf?llen f?r denkbar. Doch an der ?ffentlichen Verantwortung f?r Verkehrswege als Akt staatlicher Daseinsf?rsorge m?sse grunds?tzlich festgehalten werden.

Einig sind sich VDA und ACE auch darin, dass die Anstrengungen auf dem Gebiet der Entwicklung erneuerbarer Kraftstoffe und moderner Antriebskonzepte fortzuf?hren sind.



Quelle: www.auto-reporter.net

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