Audi Super-Sportler R8
19 Januar, 2007
Audi bringt mit dem neuen Supersportler R8 einen ehrgeizigen Konkurrenten zum Porsche 911 Carrera auf den Markt.
Der R8 als Elfer-Konkurrent, dazu die Verflechtungen zwischen Audi, VW und Porsche - wenn das nicht der Stoff f?r eine brisante Familiensaga ist. Die Gene des R8 stammen vom Lamborghini Gallardo. Und auch er will alles andere als den Softie der Sportwagenliga abgeben. Schon mit der ersten Z?ndschl?sseldrehung signalisieren seine Instrumente mit einem dynamischen Rechtsschwenk der Zeiger: Achtung, wir sind bereit. Der Achtzylinder meldet sich zun?chst eher zur?ckhaltend zu Wort. Der Ganghebel r?ckt in der offenen Kulisse knackig in seine Position, und los geht?s.
Mit 420 PS gegen 1.560 Kilogramm, lautet der Marschbefehl, der umgehend und elegant bew?ltigt wird. Der V8 dreht vehement, ja turbinenartig nach oben. Erst bei 8.250 Touren bittet das Drehzahllimit um die n?chste Fahrstufe. Die 85 Kilogramm ?bergewicht, die der Alusportler gegen?ber dem Elfer auf die Waage bringt, scheinen nicht zu existieren: In 4,6 Sekunden geht es aus dem Stand in Richtung 100 km/h (Porsche 4,8 Sekunden). Wenn man sich hurtig durch die G?nge hangelt, dann sollen erst bei 301 km/h (Porsche 288 km/h) die Fahrwiderst?nde den R8 einbremsen.
Zumindest bei den Stammtischwerten hat der R8 den Elfer im Griff
Doch wie grenzt sich der neue Audi zum Konkurrenten aus dem eigenen Stall, dem Gallardo, ab? F?r die Alltagstauglichkeit bekam der R8 einen 90 Millimeter l?ngeren Radstand. Er erm?glicht einen beachtlichen Komfort, ohne dass der R8 zum Cruiser geworden w?re. Bei Bedarf kann man mit ihm enorm flink durch die Kurven wedeln, obwohl die Lenkung nicht ganz so spontan wie beim Elfer reagiert. "Das nehmen wir in Kauf, denn wir wollten den R8 speziell im Hochgeschwindigkeitsbereich absolut beherrschbar machen", so Michael Dick, der frischgek?rte Audi-Entwicklungschef und einer der Ziehv?ter.
Das blitzschnelle Verstellen der D?mpferrate durch Anlegen einer elektrischen Spannung (Magnetic Ride) hilft hier, die Karosserieneigung in Grenzen zu halten. Wie es sich f?r einen Sportler geh?rt, wird die Vorderachse allerdings nur mit 15 bis 30 Prozent der Leistung bem?ht. Um den Rest m?ssen sich die beiden Hinterr?der k?mmern, was ihnen in Kombination mit dem weich einsetzenden ESP gut gelingt. Dabei darf der R8 trotz Mittelmotor-Bauweise eher zu den Gutm?tigen seiner Gattung gez?hlt werden. Ist das ESP in der ersten Stufe deaktiviert, werden etwas weitere Heckschw?nge zugelassen. Aber auch ganz ausgeschaltet ist der Sportler erstaunlich gut beherrschbar. Alles andere als gutm?tig vermag die Bremse zuzupacken. Das Ansprechverhalten ist super, die subjektiv sp?rbaren Verz?gerungen auch.
Der V8-Motor im R8 posiert in der Fahrzeugmitte imposant unter einer Glasglocke. Selbst das Parken wird mit dem R8 zu einer Inszenierung. Man steigt aus, hei?es Metall entspannt sich knisternd, und der V8 wird ?ber die "Coming home"-Funktion in seiner Vitrine ausgeleuchtet. Kann eine erste Ausfahrt emotionaler enden?
Quelle:Auto-Motor und Sport
Mit 420 PS gegen 1.560 Kilogramm, lautet der Marschbefehl, der umgehend und elegant bew?ltigt wird. Der V8 dreht vehement, ja turbinenartig nach oben. Erst bei 8.250 Touren bittet das Drehzahllimit um die n?chste Fahrstufe. Die 85 Kilogramm ?bergewicht, die der Alusportler gegen?ber dem Elfer auf die Waage bringt, scheinen nicht zu existieren: In 4,6 Sekunden geht es aus dem Stand in Richtung 100 km/h (Porsche 4,8 Sekunden). Wenn man sich hurtig durch die G?nge hangelt, dann sollen erst bei 301 km/h (Porsche 288 km/h) die Fahrwiderst?nde den R8 einbremsen.
Zumindest bei den Stammtischwerten hat der R8 den Elfer im Griff
Doch wie grenzt sich der neue Audi zum Konkurrenten aus dem eigenen Stall, dem Gallardo, ab? F?r die Alltagstauglichkeit bekam der R8 einen 90 Millimeter l?ngeren Radstand. Er erm?glicht einen beachtlichen Komfort, ohne dass der R8 zum Cruiser geworden w?re. Bei Bedarf kann man mit ihm enorm flink durch die Kurven wedeln, obwohl die Lenkung nicht ganz so spontan wie beim Elfer reagiert. "Das nehmen wir in Kauf, denn wir wollten den R8 speziell im Hochgeschwindigkeitsbereich absolut beherrschbar machen", so Michael Dick, der frischgek?rte Audi-Entwicklungschef und einer der Ziehv?ter.
Das blitzschnelle Verstellen der D?mpferrate durch Anlegen einer elektrischen Spannung (Magnetic Ride) hilft hier, die Karosserieneigung in Grenzen zu halten. Wie es sich f?r einen Sportler geh?rt, wird die Vorderachse allerdings nur mit 15 bis 30 Prozent der Leistung bem?ht. Um den Rest m?ssen sich die beiden Hinterr?der k?mmern, was ihnen in Kombination mit dem weich einsetzenden ESP gut gelingt. Dabei darf der R8 trotz Mittelmotor-Bauweise eher zu den Gutm?tigen seiner Gattung gez?hlt werden. Ist das ESP in der ersten Stufe deaktiviert, werden etwas weitere Heckschw?nge zugelassen. Aber auch ganz ausgeschaltet ist der Sportler erstaunlich gut beherrschbar. Alles andere als gutm?tig vermag die Bremse zuzupacken. Das Ansprechverhalten ist super, die subjektiv sp?rbaren Verz?gerungen auch.
Der V8-Motor im R8 posiert in der Fahrzeugmitte imposant unter einer Glasglocke. Selbst das Parken wird mit dem R8 zu einer Inszenierung. Man steigt aus, hei?es Metall entspannt sich knisternd, und der V8 wird ?ber die "Coming home"-Funktion in seiner Vitrine ausgeleuchtet. Kann eine erste Ausfahrt emotionaler enden?
Quelle:Auto-Motor und Sport
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