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Verweigerung der Feinstaub-Plaketten

18 Januar, 2007

AvD bef?rchtet Verweigerung der "Feinstaub-Plaketten"
Der Automobilclub von Deutschland (AvD) bef?rchtet, dass viele Autofahrer den Kauf der Feinstaubplaketten schlichtweg verweigern werden, weil sie keinen Nutzen erkennen k?nnen. Sie w?rden ihr Auto im Zweifelsfall einfach nicht nutzen und beweisen helfen, dass die Messwerte davon nahezu unbeeinflusst bleiben. Selbst wenn bei Feinstaublage alle PKW stehen blieben, w?rde dies im besten Fall zu einer Feinstaub-Reduzierung um 5 Prozent f?hren, erkl?rte der AvD. Deshalb werde eine Korrektur der Feinstaub-Verordnung gefordert.

Oldtimer- und Youngtimer m?ssen von diesen Regelungen ausgenommen werden, weil sie im Mittel nicht einmal 1500 km pro Jahr zur?cklegen und die maximal 800 000 betroffenen Fahrzeuge nicht einmal 0,03 Prozent aller Emissionen verursachen. Gemeint sind dabei nicht nur die Fahrzeuge mit H-Kennzeichen, sondern auch solche mit 07-er Zulassung.

Der AvD lehnt es als technisch verfehlt ab, auch Benziner mit geregeltem Kat mit Fahrverbot belegen zu wollen. Dies auch deshalb, weil die Mehrzahl der Oldtimer einen Otto-Motor haben, dessen Feinstaub-Emissionen im kaum messbaren Bereich liegen.

Ein gestaffeltes Fahrverbot f?r historische Fahrzeuge ist umweltpolitisch nicht zu begr?nden, es ist eine rein ideologisch begr?ndete Schuldzuweisung. Der Automobilclub fordert die Kommunen und Landkreise auf, ihren Ermessensspielraum bez?glich der m?glichen Ausnahmen zu nutzen und sowohl Old- und Youngtimer, als auch Fahrzeuge mit Ottomotor und geregeltem Kat von der Ma?nahme auszuklammern. (ar/nic/autorep.)

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