VDA will Differenzierung: EU-Abgasregeln
18 Januar, 2007
Die deutsche Autoindustrie verlangt im Streit mit der EU-Kommission um Autoabgase eine faire Festlegung neuer Ziele f?r den Kohlendioxid-Aussto? nach 2008.
"Einheitsvorgaben machen keinen Sinn", sagte der Pr?sident des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Bernd Gottschalk, am Mittwoch (17.1.) auf Anfrage in Frankfurt. Eine CO2-Obergrenze f?r jeden Fahrzeughersteller unabh?ngig von der Modellstruktur sei unlogisch. "Deshalb kommt es darauf an, die Effizienz f?r jeden Hersteller in jedem Segment - ob Familien-Van oder Kleinwagen - zu steigern", sagte der Verbandspr?sident.
Der Verband verlangte, dass die Ziele f?r die Zeit nach 2008 "sauber, fair und nachvollziehbar" definiert werden. Die deutschen Autobauer h?tten als Premium-Hersteller den Verbrauch ihrer Modelle ?berproportional gesenkt und d?rften nicht benachteiligt werden. "Wer nur im unteren Einstiegssegment t?tig ist, darf nicht aus der Verantwortung entlassen werden. Niemand darf au?en vor bleiben."
Die EU setzt derzeit die Autohersteller wegen der Abgase unter Druck. EU-Industriekommissar G?nter Verheugen hat neue EU-Regeln zur weiteren Minderung des gef?hrlichen Treibhausgases CO2 angek?ndigt und erkl?rt, er habe keine Signale aus der Industrie, dass es eine nochmalige freiwillige Selbstverpflichtung der Hersteller geben werde. Die Branche hatte sich vor neun Jahren bereit erkl?rt, den durchschnittlichen Aussto? von Kohlendioxid bis 2008/09 auf 140 Gramm pro Kilometer zu senken. F?r diese europ?ische Zielvorgabe m?ssten noch alle Hersteller arbeiten, sagte Gottschalk.
"Die europ?ische Automobilindustrie wird in den verbleibenden zwei Jahren ihre Bem?hungen konsequent fortsetzen, dem Flottendurchschnitt von 140 g/km CO2 nahe zu kommen", sagte Gottschalk, der zugleich Pr?sident des Weltverbandes der Automobilhersteller OICA ist. Seit 1995 habe die deutsche Autoindustrie 15 Millionen Tonnen CO2 eingespart.
Der Verband verlangte, dass die Ziele f?r die Zeit nach 2008 "sauber, fair und nachvollziehbar" definiert werden. Die deutschen Autobauer h?tten als Premium-Hersteller den Verbrauch ihrer Modelle ?berproportional gesenkt und d?rften nicht benachteiligt werden. "Wer nur im unteren Einstiegssegment t?tig ist, darf nicht aus der Verantwortung entlassen werden. Niemand darf au?en vor bleiben."
Die EU setzt derzeit die Autohersteller wegen der Abgase unter Druck. EU-Industriekommissar G?nter Verheugen hat neue EU-Regeln zur weiteren Minderung des gef?hrlichen Treibhausgases CO2 angek?ndigt und erkl?rt, er habe keine Signale aus der Industrie, dass es eine nochmalige freiwillige Selbstverpflichtung der Hersteller geben werde. Die Branche hatte sich vor neun Jahren bereit erkl?rt, den durchschnittlichen Aussto? von Kohlendioxid bis 2008/09 auf 140 Gramm pro Kilometer zu senken. F?r diese europ?ische Zielvorgabe m?ssten noch alle Hersteller arbeiten, sagte Gottschalk.
"Die europ?ische Automobilindustrie wird in den verbleibenden zwei Jahren ihre Bem?hungen konsequent fortsetzen, dem Flottendurchschnitt von 140 g/km CO2 nahe zu kommen", sagte Gottschalk, der zugleich Pr?sident des Weltverbandes der Automobilhersteller OICA ist. Seit 1995 habe die deutsche Autoindustrie 15 Millionen Tonnen CO2 eingespart.
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