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Feinstaub weckt immer mehr das Interesse der ?ffentlichkeit

15 Januar, 2007

Feinstaub: Nicht allein ein Autoproblem. Die Umweltbelastung durch den Stra?enverkehr r?ckt immer mehr ins Interesse der ?ffentlichkeit -und auch der Politik. Das Wort Feinstaub wird dabei zunehmend zum Synonym f?r Dreckschleudern auf R?dern.

Jetzt hat die schweizerische Fachzeitschrift "Automobilrevue" in ihrer aktuellen Ausgabe Zahlen aus dem Land der Eidgenossen ver?ffentlicht, die aufhorchen lassen: Demnach stammen anhand von Zahlen des Bundesamtes f?r Umwelt 37 Prozent der Feinstaub-Gesamtmenge aus der Land- und Forstwirtschaft, 29 Prozent aus dem Bereich Verkehr (Stra?e plus Schiene), 27 Prozent aus Industrie und Gewerbe, sieben Prozent aus Haushalten.

56 Prozent der gesamten Feinstaub-Emissionen gingen auf das Konto der Kategorie "Nichtverbrennung", in die im Stra?enverkehr der Abrieb von Reifen, Stra?enbel?gen und Radbremsen, im Schienenverkehr der Abrieb der Radpaarung Radkranz-Schiene und der dazugeh?renden Bremsen fallen. Hinzu kommen dem Blatt zufolge Emissionen von Steinbr?chen, Kieswerken, Baustellen und der "nicht verbrennungsbedingte Aussto? aus Industrie und Haushalt".

Der Anteil aller Dieselmotoren bei den Feinstabemissionen betrage 17 Prozent, der Anteil der Benzinmotoren lediglich ein Prozent. Laut des schweizerischen Bundesamtes f?r Umwelt entfallen die Dieselru?emissionen aber zu 35 Prozent auf die Land- und Forstwirtschaft, zu 21 Prozent auf Baumaschinen, zu zw?lf Prozent auf schwere Nutzfahrzeuge. Pkws (11 Prozent) und Lieferwagen (9 Prozent) rangieren vor der Industrie (5 Prozent) und den Linienbussen (3 Prozent). Ein Fazit der "Automobilrevue": "Der Feinstaubaussto? der Benzinmotoren spielt f?r die Atemluftbelastung eine v?llig untergeordnete Rolle - selbst wenn man diese Emissionsquelle g?nzlich eliminieren k?nnte, w?rde sich an der Gesamtbelastung nichts Wesentliches ?ndern." Und dank der zunehmenden Verbreitung der Partikelfilter und deren st?ndig steigender Effektivit?t werde das Thema Feinstaub auch bei den Dieselmotoren mittelfristig gel?st sein. Es bleibt abzuwarten, wie diese Diskussion sich entwickelt. (autorep/ar/sb)

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