Entscheidung über Opel noch offen
28 Mai, 2009
Grund dafür: Opel hat einen Finanzbedarf von 1,8 Milliarden Euro. Das sind 300 Mio. Euro mehr als bisher angenommen.
Die Bundesregierung hat sich gestern Abend, 27. Mai 2009, noch nicht für einen der möglichen Investoren bei Opel entschieden. Grund sind nach Angaben von Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und Finanzminister Peer Steinbrück auch neue Zahlen, die gestern von GM und dem US-Finanzministerium in Berlin präsentiert wurden. Demnach hat Opel einen akuten Finanzbedarf von 1,8 Milliarden Euro. Das sind 300 Mio. Euro mehr als bisher für einen staatlichen Überbrückungskredit angenommen.
Der Bund strebt derzeit eine Treuhandlösung für Opel an, um die Übernahme zu erleichtern. Neben Fiat und Magna hat auch der chinesische Autohersteller BAIC Interesse angemeldet. Alle Konzepte hält zu Guttenberg jedoch noch für nachbesserungswürdig. Aus dem Bieter-Rennen scheint mittlerweile der amerikanische Finanzinvestor Ripplewood zu sein.
Vor dem Gipfeltreffen im Kanzleramt hatte GM gestern alle europäischen Werke, Patente und Rechte mit Ausnahme des Saab-Werks in Trollhättan schuldenfrei an Opel zurückgegeben.
Der Bund strebt derzeit eine Treuhandlösung für Opel an, um die Übernahme zu erleichtern. Neben Fiat und Magna hat auch der chinesische Autohersteller BAIC Interesse angemeldet. Alle Konzepte hält zu Guttenberg jedoch noch für nachbesserungswürdig. Aus dem Bieter-Rennen scheint mittlerweile der amerikanische Finanzinvestor Ripplewood zu sein.
Vor dem Gipfeltreffen im Kanzleramt hatte GM gestern alle europäischen Werke, Patente und Rechte mit Ausnahme des Saab-Werks in Trollhättan schuldenfrei an Opel zurückgegeben.
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