Der Diesel bleibt begehrt, nicht nur in Deutschland
21 August, 2006
Von Verunsicherung keine Spur. Der Dieselmotor bleibt begehrt und erreicht in den Zulassungsstatistiken weiter H?chstwerte. In Deutschland liegt der umweltfreundliche Antrieb immerhin bei knapp 46 Prozent. Die Diskussion um die F?rderung von Ru?filtern in Deutschland hat ihm keinen Abbruch getan. Die Kraftstoffpreise tun ein ?briges, den Selbstz?nder zu f?rdern. Die Psychologie des Tankens bzw. Bezahlens wirkt sich dabei st?rker auf die Autok?ufer-Denke aus als das Nachrechnen, ab dem wievielten Kilometer sich der Mehrpreis f?r einen Diesel wohl rechnen mag.
Reichweite und (noch) niedrigerer Literpreis sind Argumente, die den Diesel befl?geln wie sein sattes Drehmoment, das vielen Benzinern hoch ?berlegen ist. Dazu kommt, dass sich die "Diesel"- Automobilunternehmen in Europa von diesem Antriebskonzept nicht abbringen lassen. Da gewinnt Audi die 24 Stunden von Le Mans ganz souver?n mit einem Diesel, da wagt sich DaimlerChrysler mit der konzerneigenen BlueTech-Technologie und "dem saubersten Diesel" auf den f?r Diesel-Pkws schwierigen US-Markt, auf dem sich mittlerweile die Diesel-Zapfs?ulen im Pkw-Tankbereich vermehren wie die Diesel-Pkws. Ja, selbst in den Staaten, in denen Diesel wegen ihrer Stickoxide noch nicht als Neuwagen zugelassen werden k?nnen, ist eine Art Diesel-Fan-Gemeinde entstanden.
Erworben werden Diesel-Pkws in den Staaten, in denen sie neu gekauft werden d?rfen, mit wenigen Kilometern auf dem Tacho. Dann werden sie einfach in Kalifornien umgeschrieben und legal gefahren. "Ich habe mit meinem VW Passat Diesel die gestiegenen Spritpreise in Kalifornien der letzten f?nf Jahre auffangen k?nnen", jubelt ein Diesel-Fan aus Santa Barbara, der sich seinen Wagen aus Kentucky von einem mit dem Neukauf beauftragten Freund geholt hat, mit wenigen Meilen auf dem Tacho.
Obwohl in Kalifornien die Diesel-Abgasnormen die strengsten der Welt sein werden, schaut Arnold Schwarzenegger dem "Diesel-Import" aus anderen Staaten gelassen zu. Selbst die Umweltbeh?rde ist zuversichtlich, "dass die Diesel-Pkws aus Deutschland bald sowieso den Abgasstatus von Benzinmotoren erreichen werden". Man gedenke deshalb nichts gegen die noch "weniger sauberen" Diesel aus den anderen Staaten zu unternehmen, "die B?rger hier einf?hren".
Der Chef eines Daimler-Chrysler-H?ndlerbetriebs im Raum Los Angeles "kann es kaum erwarten, bis wir die ersten BlueTech-Diesel verkaufen k?nnen. Immer mehr Kunden fragen danach. In Deutschland kann sich wohl niemand vorstellen, was das bedeutet. Kein Pkw-Kunde w?re noch vor ein, zwei Jahren auf die Idee gekommen, das Wort Diesel ?berhaupt auszusprechen." Den Umschwung im Autofahrer- Bewusstsein sieht der H?ndler vor allem in folgenden Punkten begr?ndet: "Die Benzinpreis-Entwicklung,
die Diesel-Kommunikation von DaimlerChrysler auf den gro?en Automessen, die Diesel-Weltrekordfahrt in Texas vom letzten Jahr und last but not least die Mundpropaganda begeisterter Diesel-Fahrer haben den Umschwung gebracht." Er selbst habe erst j?ngst in Europa eine E-Klasse 320 CDI gefahren. "Nicht einmal meine Frau hat gemerkt, dass sie in einem Diesel sitzt. Diese Autobahnfahrt mit ?ber 200 km/h wird sie wohl nie vergessen. Ich werde mir sofort einen solchen als Dienstwagen zulegen."
Allerdings r?umt auch der H?ndler ein, dass der Hybrid-Erfolg von Toyota "seine Berechtigung" habe. "Der Hybrid wird neben dem Diesel erfolgreich bleiben. Aber das Rennen um die Vorherrschaft der Antriebssysteme ist noch nicht entschieden. Wir glauben hier, dass es viele L?sungen geben wird und geben muss. Ideal w?re wohl ein Diesel-Hybrid." Fest stehe aber schon heute, "dass die Kritiker des Diesels untersch?tzt haben, welches Entwicklungspotenzial zur Schadstoffreduzierung noch in diesem
Motor gesteckt hat und noch immer steckt.
Man wird sich darauf einzustellen haben, dass der Diesel auch in Kalifornien gesellschaftsf?hig wird. Jetzt fehlen nur noch die Autos. Den schwefelfreien Kraftstoff gibt es bereits fast ?berall."
(Entnommen aus der aktuellen Ausgabe des Branchen-Informationsdienstes PS-Automobilreport)
Erworben werden Diesel-Pkws in den Staaten, in denen sie neu gekauft werden d?rfen, mit wenigen Kilometern auf dem Tacho. Dann werden sie einfach in Kalifornien umgeschrieben und legal gefahren. "Ich habe mit meinem VW Passat Diesel die gestiegenen Spritpreise in Kalifornien der letzten f?nf Jahre auffangen k?nnen", jubelt ein Diesel-Fan aus Santa Barbara, der sich seinen Wagen aus Kentucky von einem mit dem Neukauf beauftragten Freund geholt hat, mit wenigen Meilen auf dem Tacho.
Obwohl in Kalifornien die Diesel-Abgasnormen die strengsten der Welt sein werden, schaut Arnold Schwarzenegger dem "Diesel-Import" aus anderen Staaten gelassen zu. Selbst die Umweltbeh?rde ist zuversichtlich, "dass die Diesel-Pkws aus Deutschland bald sowieso den Abgasstatus von Benzinmotoren erreichen werden". Man gedenke deshalb nichts gegen die noch "weniger sauberen" Diesel aus den anderen Staaten zu unternehmen, "die B?rger hier einf?hren".
Der Chef eines Daimler-Chrysler-H?ndlerbetriebs im Raum Los Angeles "kann es kaum erwarten, bis wir die ersten BlueTech-Diesel verkaufen k?nnen. Immer mehr Kunden fragen danach. In Deutschland kann sich wohl niemand vorstellen, was das bedeutet. Kein Pkw-Kunde w?re noch vor ein, zwei Jahren auf die Idee gekommen, das Wort Diesel ?berhaupt auszusprechen." Den Umschwung im Autofahrer- Bewusstsein sieht der H?ndler vor allem in folgenden Punkten begr?ndet: "Die Benzinpreis-Entwicklung,
die Diesel-Kommunikation von DaimlerChrysler auf den gro?en Automessen, die Diesel-Weltrekordfahrt in Texas vom letzten Jahr und last but not least die Mundpropaganda begeisterter Diesel-Fahrer haben den Umschwung gebracht." Er selbst habe erst j?ngst in Europa eine E-Klasse 320 CDI gefahren. "Nicht einmal meine Frau hat gemerkt, dass sie in einem Diesel sitzt. Diese Autobahnfahrt mit ?ber 200 km/h wird sie wohl nie vergessen. Ich werde mir sofort einen solchen als Dienstwagen zulegen."
Allerdings r?umt auch der H?ndler ein, dass der Hybrid-Erfolg von Toyota "seine Berechtigung" habe. "Der Hybrid wird neben dem Diesel erfolgreich bleiben. Aber das Rennen um die Vorherrschaft der Antriebssysteme ist noch nicht entschieden. Wir glauben hier, dass es viele L?sungen geben wird und geben muss. Ideal w?re wohl ein Diesel-Hybrid." Fest stehe aber schon heute, "dass die Kritiker des Diesels untersch?tzt haben, welches Entwicklungspotenzial zur Schadstoffreduzierung noch in diesem
Motor gesteckt hat und noch immer steckt.
Man wird sich darauf einzustellen haben, dass der Diesel auch in Kalifornien gesellschaftsf?hig wird. Jetzt fehlen nur noch die Autos. Den schwefelfreien Kraftstoff gibt es bereits fast ?berall."
(Entnommen aus der aktuellen Ausgabe des Branchen-Informationsdienstes PS-Automobilreport)
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