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VW-Chef Winterkorn will den Konzern neu strukturieren

13 November, 2006

Winterkorn will Volkswagen umstrukturieren. Der designierte Volkswagen-Chef Martin Winterkorn will den Konzern neu strukturieren. Bereits am Wochenende war durchgesickert, dass k?nftig die Marken VW, Skoda und Seat zu einer "Massensparte" zusammengefasst werden sollen, Audi, Bentley, Bugatti und Lamborghini sollen eine "Premiumgruppe" bilden. Der scheidende Vorstand Bernd Pischetsrieder hatte auf eine sportliche Gruppe mit Audi, Lamborghini und Seat gesetzt, die anderen Konzernmarken wurden als Klassiksparte bezeichnet.

K?nftig sollen die Spartenchefs mehr Macht innerhalb ihrer Marken haben - das w?rde auch VW-Markenchef in die H?nde spielen, ?ber dessen Zukunft in den vergangenen Tagen spekuliert worden war. Er h?tte dann leichteren Zugriff auf die Marken Seat und Skoda, was auch Spareffekte f?r Volkswagen bedeuten k?nnte.

Unterdessen hat sich der Nieders?chsische Ministerpr?sident Christian Wulff (CDU) zu Wort gemeldet und die Fortf?hrung des von Pischetsrieder eingeleiteten Sparkurses eingefordert. Niedersachsen ist zweitgr??ter Anteilseigner an Volkswagen-Konzern. Wulff sagte der "Bild am Sonntag", es m?sse eine bessere Kooperation zwischen den einzelnen Marken des Konzerns geben - ohne teure Parallelentwicklungen.

Unruhe gibt es auch wegen eines Spiegel-Berichts: Demnach sei VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piech auf dem besten Weg, aus Volkswagen ein Familienunternehmen zu machen. Investoren aus dem Umfeld Piechs w?rden derzeit f?nf bis sieben Prozent VW-Aktien aufkaufen. Sollte das so genannte VW-Gesetz wie erwartet gekippt werden, das dem Land Niedersachsen eine Sperrminorit?t sichert, k?nnte der Einfluss von Porsche weiter zunehmen. Piechs Familie ist Mitbesitzer von Porsche, der Anteil an Volkswagen k?nnte dann nahezu 30 Prozent betragen. Eine Mehrheit bei der traditionell schwach besuchten Hauptversammlung von Europas gr??tem Autobauer w?re Piech dann sicher. autoreporter

www.volkswagen.de

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