Bundestag beschlie?t Steuererm??igung ..
20 August, 2006
f?r Erdgas als Kraftstoff bis 2018
Positives Signal f?r Tankstellenausbau und Motoreninnovation
Die Entscheidung des Bundestags, die Dauer der Steuererm??igung f?r Erdgas als Kraftstoff bis 2018 festzusetzen, st??t auf verhaltene Zustimmung der Gaswirtschaft und der Automobilindustrie. Damit hat der Gesetzgeber ein entscheidendes Signal f?r die Fortsetzung des Ausbaus des Erdgastankstellennetzes in Deutschland gegeben.
Ein k?rzerer Zeitraum w?re das Aus f?r die zukunftsweisende Technik gewesen, kommentierte Dr. Ulrich M?ller, verkehrspolitischer Sprecher des Bundesverbandes der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft e. V., den in der vergangenen Woche gefassten Beschluss. Der Horizont 2018 bietet der deutschen Gaswirtschaft, die rund 250 Millionen Euro f?r den Ausbau in die Hand nimmt, die notwendige Investitionssicherheit, um das gesetzte Ziel von 1.000 Erdgastankstellen zu realisieren.
Der Ausbau des Erdgastankstellennetzes ist auch die notwendige Voraussetzung f?r die Nutzung von regenerativ erzeugtem Bioerdgas als Kraftstoff. Das aus Biogas gewonnene Gas kann als Beimischung oder in Reinform in Erdgasfahrzeugen genutzt werden und verringert die gesamten Treibhausgas-Emissionen eines Fahrzeugs um nahezu 70 Prozent - mehr als jeder andere verf?gbare Biokraftstoff. Ein mit Bioerdgas betriebener, siebensitziger Opel Zafira 1.6 CNG h?tte so die Treibhausgas-Emissionen eines Zwei-Liter-Autos. Bioerdgas ist durch das aktuelle Energiesteuergesetz als Biokraftstoff der zweiten Generation bis 2015 vollst?ndig von der Energiesteuer befreit. Die deutsche Gaswirtschaft hat sich verpflichtet, bis 2020 in ihrem Leitungsnetz bis zu 20 Prozent des als Kraftstoff verwendeten Erdgases durch Bioerdgas zu ersetzen.
Auf v?lliges Unverst?ndnis stie? dagegen die Entscheidung, Fl?ssiggas als Kraftstoff (Autogas/ LPG) bei der Mineral?lsteuer bis 2018 zu beg?nstigen. Fl?ssiggas entsteht als Abfallprodukt bei der Raffination von Erd?l und unterscheidet sich chemisch vollst?ndig von Erdgas. Die CO2-Emissionen eines Fl?ssiggasfahrzeugs entsprechen denen eines Dieselfahrzeugs. Da es keine effizient herstellbaren Biokomponenten f?r Fl?ssiggas gibt, ist die langfristige F?rderung dieses Kraftstoffes eine umweltpolitische Sackgasse. W?hrend serienm??ige Erdgasfahrzeuge bereits heute das f?r 2008 von der Politik geforderte Ziel eines CO2-Aussto?es von 140g/km erreichen, sind Fl?ssiggasfahrzeuge davon noch deutlich entfernt. Die Steuererm??igung f?r Fl?ssiggas wird aus Sicht der Gaswirtschaft erneut auf den Pr?fstand kommen, wenn das gesetzte CO2-Ziel verfehlt wird. Dann wird die vom Leiter der Konzernforschung der Volkswagen AG, Prof. J?rgen Leohold, am 21. Juni 2006 in Berlin erhobene Forderung nach der Einf?hrung eines auf CO2-Effizienz und Nachhaltigkeitskriterien basierenden Kraftstoff-Besteuerungsmodells wieder laut werden.
Mehrere Unternehmen der Automobilindustrie haben inzwischen angek?ndigt, die Entwicklung von serienm??igen Erdgasfahrzeugen weiter voranzutreiben, da sie im Markt eine zunehmende Akzeptanz finden. F?r die derzeit in der Markteinf?hrung befindlichen Modelle Volkswagen Touran EcoFuel und Caddy EcoFuel liegen bereits nach kurzer Zeit mehrere Hundert Bestellungen vor. Auch bei Opel sind f?r den neuen Zafira 1.6 CNG, dessen Auslieferung im August startet, bereits knapp 2.000 Bestellungen eingetroffen. So wird der Bestand an Erdgasfahrzeugen in 2005 abermals um 40 Prozent auf rund 55.000 anwachsen. Die f?r 2008 angek?ndigte n?chste Generation von Fahrzeugen mit Erdgasturboladern verspricht dann noch mehr Leistung bei gleichen Emissionen. Bis 2012 k?nnen bei den derzeitigen Planungen rund 500.000 Erdgasfahrzeuge auf Deutschlands Stra?en fahren.
Weitere Informationen zum Thema Erdgasfahrzeuge erhalten Interessierte unter der telefonischen Infoline 01802 - 234500 (0,06 Euro pro Gespr?ch) oder im Internet unter www.erdgasfahrzeuge.de.
Der Ausbau des Erdgastankstellennetzes ist auch die notwendige Voraussetzung f?r die Nutzung von regenerativ erzeugtem Bioerdgas als Kraftstoff. Das aus Biogas gewonnene Gas kann als Beimischung oder in Reinform in Erdgasfahrzeugen genutzt werden und verringert die gesamten Treibhausgas-Emissionen eines Fahrzeugs um nahezu 70 Prozent - mehr als jeder andere verf?gbare Biokraftstoff. Ein mit Bioerdgas betriebener, siebensitziger Opel Zafira 1.6 CNG h?tte so die Treibhausgas-Emissionen eines Zwei-Liter-Autos. Bioerdgas ist durch das aktuelle Energiesteuergesetz als Biokraftstoff der zweiten Generation bis 2015 vollst?ndig von der Energiesteuer befreit. Die deutsche Gaswirtschaft hat sich verpflichtet, bis 2020 in ihrem Leitungsnetz bis zu 20 Prozent des als Kraftstoff verwendeten Erdgases durch Bioerdgas zu ersetzen.
Auf v?lliges Unverst?ndnis stie? dagegen die Entscheidung, Fl?ssiggas als Kraftstoff (Autogas/ LPG) bei der Mineral?lsteuer bis 2018 zu beg?nstigen. Fl?ssiggas entsteht als Abfallprodukt bei der Raffination von Erd?l und unterscheidet sich chemisch vollst?ndig von Erdgas. Die CO2-Emissionen eines Fl?ssiggasfahrzeugs entsprechen denen eines Dieselfahrzeugs. Da es keine effizient herstellbaren Biokomponenten f?r Fl?ssiggas gibt, ist die langfristige F?rderung dieses Kraftstoffes eine umweltpolitische Sackgasse. W?hrend serienm??ige Erdgasfahrzeuge bereits heute das f?r 2008 von der Politik geforderte Ziel eines CO2-Aussto?es von 140g/km erreichen, sind Fl?ssiggasfahrzeuge davon noch deutlich entfernt. Die Steuererm??igung f?r Fl?ssiggas wird aus Sicht der Gaswirtschaft erneut auf den Pr?fstand kommen, wenn das gesetzte CO2-Ziel verfehlt wird. Dann wird die vom Leiter der Konzernforschung der Volkswagen AG, Prof. J?rgen Leohold, am 21. Juni 2006 in Berlin erhobene Forderung nach der Einf?hrung eines auf CO2-Effizienz und Nachhaltigkeitskriterien basierenden Kraftstoff-Besteuerungsmodells wieder laut werden.
Mehrere Unternehmen der Automobilindustrie haben inzwischen angek?ndigt, die Entwicklung von serienm??igen Erdgasfahrzeugen weiter voranzutreiben, da sie im Markt eine zunehmende Akzeptanz finden. F?r die derzeit in der Markteinf?hrung befindlichen Modelle Volkswagen Touran EcoFuel und Caddy EcoFuel liegen bereits nach kurzer Zeit mehrere Hundert Bestellungen vor. Auch bei Opel sind f?r den neuen Zafira 1.6 CNG, dessen Auslieferung im August startet, bereits knapp 2.000 Bestellungen eingetroffen. So wird der Bestand an Erdgasfahrzeugen in 2005 abermals um 40 Prozent auf rund 55.000 anwachsen. Die f?r 2008 angek?ndigte n?chste Generation von Fahrzeugen mit Erdgasturboladern verspricht dann noch mehr Leistung bei gleichen Emissionen. Bis 2012 k?nnen bei den derzeitigen Planungen rund 500.000 Erdgasfahrzeuge auf Deutschlands Stra?en fahren.
Weitere Informationen zum Thema Erdgasfahrzeuge erhalten Interessierte unter der telefonischen Infoline 01802 - 234500 (0,06 Euro pro Gespr?ch) oder im Internet unter www.erdgasfahrzeuge.de.
zurück zu den News
RSS-FEED abonnieren