Mercedes h?lt wach
09 November, 2006
Mercedes entwickelt ein neues Warnsystem f?r ?berm?dete Autofahrer. Es soll die Aufmerksamkeit und Konzentration des Fahrers ?berwachen und ihn zur Pause auffordern, bevor ihm die Augen zufallen. Das teilte der Autohersteller aus Stuttgart bei einer Veranstaltung in Haigerloch mit.
Wann das Warnsystem eingef?hrt wird, in welchen Modellen es zum Einsatz kommt und was es kosten soll, steht noch nicht fest. Allerdings machten die Entwickler deutlich, dass sie schon noch mindestens zwei bis drei Jahre bis zur Fertigstellung brauchen.
Mit dem System reagiert Mercedes laut Thomas Breitling, der die Entwicklung der aktiven Sicherheit verantwortet, auf Erkenntnisse aus der Unfallforschung. Danach gehen zwischen zehn und 20 Prozent aller schweren Unf?lle auf ?berm?dung zur?ck. In Deutschland sind das zwischen 33.000 und 67.000 Unf?lle pro Jahr. Laut den Versicherern ist M?digkeit die Ursache f?r jeden vierten t?dlichen Autobahnunfall.
Mehr als nur Frequenz der Lidschl?ge nutzen
W?hrend bisherige Forschungsans?tze als Indikator f?r die M?digkeit vor allem die Frequenz der Lidschl?ge nutzen, will Mercedes weitere Faktoren zur Bewertung der Leistungsf?higkeit heranziehen. So sollen aus Fahrverhalten, Verkehrssituation, Fahrtdauer und Tageszeit R?ckschl?sse auf die M?digkeit gezogen werden. Daf?r wollen die Entwickler Sensoren nutzen, die ohnehin im Fahrzeug vorhanden sind.
Bei ersten Testfahrten mit Probanden im Simulator und auf der Autobahn habe sich das System bereits bew?hrt, sagte Breitling. Er hoffe, dass es auch ohne die bei Brillentr?gern erschwerte und wegen der Kamera teuren Lidschlagkontrolle auskommt. "Dann gelingt es uns vielleicht, die Kosten so weit zu dr?cken, dass so ein System schnell sogar serienm??ig angeboten werden kann", sagte der Forscher.
Erkennt das System eine zunehmende M?digkeit, soll es den Fahrer laut Breitling zur Pause auffordern. Von Ans?tzen, ihn mit frischer Luft, lauter Musik, einer tieferen Temperatur in der Klimaanlage oder einer speziellen Beleuchtung wach zu halten, h?lt er nichts: "Wer ?berm?det ist, dem hilft nur eines: eine Pause machen und schlafen".
Mercedes
Mehr als nur Frequenz der Lidschl?ge nutzen
W?hrend bisherige Forschungsans?tze als Indikator f?r die M?digkeit vor allem die Frequenz der Lidschl?ge nutzen, will Mercedes weitere Faktoren zur Bewertung der Leistungsf?higkeit heranziehen. So sollen aus Fahrverhalten, Verkehrssituation, Fahrtdauer und Tageszeit R?ckschl?sse auf die M?digkeit gezogen werden. Daf?r wollen die Entwickler Sensoren nutzen, die ohnehin im Fahrzeug vorhanden sind.
Bei ersten Testfahrten mit Probanden im Simulator und auf der Autobahn habe sich das System bereits bew?hrt, sagte Breitling. Er hoffe, dass es auch ohne die bei Brillentr?gern erschwerte und wegen der Kamera teuren Lidschlagkontrolle auskommt. "Dann gelingt es uns vielleicht, die Kosten so weit zu dr?cken, dass so ein System schnell sogar serienm??ig angeboten werden kann", sagte der Forscher.
Erkennt das System eine zunehmende M?digkeit, soll es den Fahrer laut Breitling zur Pause auffordern. Von Ans?tzen, ihn mit frischer Luft, lauter Musik, einer tieferen Temperatur in der Klimaanlage oder einer speziellen Beleuchtung wach zu halten, h?lt er nichts: "Wer ?berm?det ist, dem hilft nur eines: eine Pause machen und schlafen".
Mercedes
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