EU-Gesetz zur CO2-Reduktion in Autoindustrie r?ckt n?her
04 November, 2006
Die Automobilindustrie muss sich auf gesetzliche EU-Vorgaben zur Reduzierung des Kohlendioxid-Aussto?es einstellen. Umweltkommissar Stavros Dimas werde sich im Dezember f?r solche Gesetze aussprechen, sagte die Kommissionssprecherin Mireille Thom am Freitag. Er habe sich zu diesem Schritt entschlossen, weil j?ngste Berichte gezeigt h?tten, dass die Kfz-Branche ihre freiwilligen Klimaschutzziele wohl nicht erreichen werde.
Thom best?tigte ?u?erungen, die Dimas in einem Interview mit der in Br?ssel erscheinenden Wochenzeitung "European Voice" gemacht hat. Die neuesten Kommissionsdaten zeigten, dass Pkw 2004 im Durchschnitt 161 mg CO2 pro Kilometer ausgesto?en h?tten, wird Dimas dort zitiert. "Das zeigt, dass es keine Chance gibt, dass die Hersteller ihr Ziel von 140 mg p?nktlich erreichen", sagte er weiter. Der europ?ische Herstellerverband ACEA hat versprochen, diesen Wert 2008 einzuhalten.
Ende August hatten Dimas und Industriekommissar G?nter Verheugen der Branche bereits mit rechtlichen Vorgaben gedroht, sollte sie ihr Ziel verfehlen. Die Anzeichen, dass die freiwillige Vereinbarung nicht eingehalten werden kann, haben sich in j?ngster Vergangenheit geh?uft. Ende Oktober hatte eine Studie der European Federation for Transport & Environment (T&E) gezeigt, dass die meisten Hersteller den CO2-Aussto? ihrer Pkw-Flotte bisher viel zu wenig reduziert haben, um das Ziel im Durchschnitt erreichen zu k?nnen.
Wenige Tage sp?ter war die Kommission in ihrem Bericht ?ber die Reduzierung von Treibhausgasen zu dem Schluss gekommen, dass die EU ihre unter dem Kyoto-Protokoll zugesagten Klimaschutzziele nicht einhalten kann, wenn die Mitgliedstaaten nicht zus?tzliche Anstrengungen unternehmen.
Dimas sagte laut "European Voice", dass auch in einem Gesetzesvorschlag ein Emissionsziel von 140 mg/km als Durchschnitt f?r die Branche vorgegeben werden solle, so dass einzelne Hersteller dar?ber oder darunter liegen k?nnten. Er wies aber darauf hin, dass ?ber den Vorschlag in der Kommission noch diskutiert werde. ACEA ist gegen gesetzliche Vorgaben f?r CO2-Emissionen. Ein Sprecher des Verbandes sagte zuletzt, der bessere Weg sei es, umweltfreundlichere Kraftstoffe zu produzieren und Kfz mit geringem CO2-Aussto? steuerlich zu f?rdern.
T&E begr??te den Vorsto? von Dimas. "Wir w?rden uns freuen, wenn die Kommission im Dezember ank?ndigt, dass es Gesetze geben wird", sagte Autoexperte Aat Peterse. "Wir werden sehen, ob Dimas die ?brigen Kommissare ?berzeugen kann". Klar sei, dass die freiwillige Vereinbarung mit der Kfz-Branche kaum etwas gebracht habe und dass Fortschritte durch den Trend zu gr??eren und schwereren Pkw wieder neutralisiert worden seien.
"Solange es weder Anreize f?r die Hersteller gibt, die sich um Klimaschutz bem?hen, noch Strafen f?r diejenigen, die sich nicht bem?hen, werden wir keine gro?en Fortschritte machen", sagte Peterse. Auch in den USA, China und Japan gebe es gesetzliche Vorgaben f?r den CO2-Aussto? von Pkw.
Ende August hatten Dimas und Industriekommissar G?nter Verheugen der Branche bereits mit rechtlichen Vorgaben gedroht, sollte sie ihr Ziel verfehlen. Die Anzeichen, dass die freiwillige Vereinbarung nicht eingehalten werden kann, haben sich in j?ngster Vergangenheit geh?uft. Ende Oktober hatte eine Studie der European Federation for Transport & Environment (T&E) gezeigt, dass die meisten Hersteller den CO2-Aussto? ihrer Pkw-Flotte bisher viel zu wenig reduziert haben, um das Ziel im Durchschnitt erreichen zu k?nnen.
Wenige Tage sp?ter war die Kommission in ihrem Bericht ?ber die Reduzierung von Treibhausgasen zu dem Schluss gekommen, dass die EU ihre unter dem Kyoto-Protokoll zugesagten Klimaschutzziele nicht einhalten kann, wenn die Mitgliedstaaten nicht zus?tzliche Anstrengungen unternehmen.
Dimas sagte laut "European Voice", dass auch in einem Gesetzesvorschlag ein Emissionsziel von 140 mg/km als Durchschnitt f?r die Branche vorgegeben werden solle, so dass einzelne Hersteller dar?ber oder darunter liegen k?nnten. Er wies aber darauf hin, dass ?ber den Vorschlag in der Kommission noch diskutiert werde. ACEA ist gegen gesetzliche Vorgaben f?r CO2-Emissionen. Ein Sprecher des Verbandes sagte zuletzt, der bessere Weg sei es, umweltfreundlichere Kraftstoffe zu produzieren und Kfz mit geringem CO2-Aussto? steuerlich zu f?rdern.
T&E begr??te den Vorsto? von Dimas. "Wir w?rden uns freuen, wenn die Kommission im Dezember ank?ndigt, dass es Gesetze geben wird", sagte Autoexperte Aat Peterse. "Wir werden sehen, ob Dimas die ?brigen Kommissare ?berzeugen kann". Klar sei, dass die freiwillige Vereinbarung mit der Kfz-Branche kaum etwas gebracht habe und dass Fortschritte durch den Trend zu gr??eren und schwereren Pkw wieder neutralisiert worden seien.
"Solange es weder Anreize f?r die Hersteller gibt, die sich um Klimaschutz bem?hen, noch Strafen f?r diejenigen, die sich nicht bem?hen, werden wir keine gro?en Fortschritte machen", sagte Peterse. Auch in den USA, China und Japan gebe es gesetzliche Vorgaben f?r den CO2-Aussto? von Pkw.
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