Pebble Beach: Verschollener Rekordwagen aufgetaucht
18 August, 2006
Beim Concours d' El?gance in Pebble Beach zeigt sich ein lange verschollenes St?ck Automobilgeschichte in neuem Glanz. Am 20. August wird in Kalifornien ein Delahaye-Rekordwagen aus dem Jahr 1937 pr?sentiert, der unter dem Namen "Das Millionen-Francs-Auto" ber?hmt wurde.
Eine Million alter franz?sischer Francs (746.329 Euro) setzte die franz?sische Regierung 1937 als Preis f?r denjenigen aus, der mit einem franz?sischen Auto den Geschwindigkeitsrekord ?ber die 200 Kilometer-Distanz knacken k?nnte. Der damalige Rekord wurde mit einem Durchschnitt von 146,508 km/h von Alfa Romeo gehalten.
Emile Delehaye nahm das Projekt in Angriff und unter Fahrer Ren? Dreyfus gelang die Rekordfahrt mit einer Leichtbauversion des Typs 145 V-12. Das "Millionen-Francs-Auto" nahm noch an einem Rennen in Frankreich und Irland sowie an der Mille Miglia teil, im 2. Weltkrieg wurde es eingelagert und 1946 nach Amerika verkauft, doch dann verlor sich die Spur.
60 Jahre verschollen
Der Rekord-Wagen galt sechs Jahrzehnte als verschollen. Insgesamt wurden vom Typ 145 V-12 vier Autos gebaut. Einen davon erwarb der Amerikaner Mullin. Erst k?rzlich fanden die Buchautoren Richard S. Adatto und Diana E. Meredith beim Graben in franz?sischen Archiven die Chassis-Nummer des ber?hmten Delehaye heraus. Es war die Nummer 48771.
Mullins Auto trug auf der Schottwand ein Emblem mit der Nummer 48775, dementsprechend galt sein Typ 145 viele Jahrzehnte als "der Falsche". Doch beim Restaurieren des fast 70 Jahre alten Chassis fand sich links vorn in den Rahmen gestanzt die Nummer 48771.
Die sch?nsten Autos
Am 20. August pr?sentiert Mullin sein einzigartiges Schmuckst?ck in Pebble Beach der ?ffentlichkeit. Der Concours d'Elegance wird in Kalifornien seit 1950 veranstaltet und gilt als einer der Haupttreffpunkte wohlhabender Sammler klassischer Autos. Auf dem 18-Loch-Golf-Platz von Pebble Beach trafen sich allein im letzten Jahr Teilnehmer aus 15 L?ndern und 26 US-Bundesstaaten. Teil der Veranstaltung ist neben der gemeinsamen Ausfahrt ?ber die K?stenstra?e eine von Christies geleitete Auktion, das Sammlen von Spenden f?r wohlt?tige Zwecke und eine Preisverleihung f?r die sch?nsten Autos.
Zumindest in Punkto Ber?hmtheit ist dem Delehaye 2006 die volle Aufmerksamkeit des Publikums gewiss, allerdings ist der Ruhm des wiederentdeckten Rekordwagens dann doch nicht so gro?, wie die Grande Nation Frankreich es gerne s?he. Geschwindigkeitsrekorde gab es in den 30er Jahren in zahlreichen Hubraumklassen ?ber diverse Distanzen.
Der Rekord, den Dreyfus im Delehaye 145 V-12 aufstellte, pulverisierte den drei Jahre zuvor aufgestellten Alfa-Rekord nicht gerade. Mit einem Schnitt von 146,654 km/h war der Franzose gerade einmal 0,041 km/h schneller als sein Vorg?nger. Das hei?t, er erreichte die 200 Kilometer-Marke um 4,83 Sekunden eher als der Alfa. Das entspricht einem Vorsprung von nicht einmal 200 Metern.
Emile Delehaye nahm das Projekt in Angriff und unter Fahrer Ren? Dreyfus gelang die Rekordfahrt mit einer Leichtbauversion des Typs 145 V-12. Das "Millionen-Francs-Auto" nahm noch an einem Rennen in Frankreich und Irland sowie an der Mille Miglia teil, im 2. Weltkrieg wurde es eingelagert und 1946 nach Amerika verkauft, doch dann verlor sich die Spur.
60 Jahre verschollen
Der Rekord-Wagen galt sechs Jahrzehnte als verschollen. Insgesamt wurden vom Typ 145 V-12 vier Autos gebaut. Einen davon erwarb der Amerikaner Mullin. Erst k?rzlich fanden die Buchautoren Richard S. Adatto und Diana E. Meredith beim Graben in franz?sischen Archiven die Chassis-Nummer des ber?hmten Delehaye heraus. Es war die Nummer 48771.
Mullins Auto trug auf der Schottwand ein Emblem mit der Nummer 48775, dementsprechend galt sein Typ 145 viele Jahrzehnte als "der Falsche". Doch beim Restaurieren des fast 70 Jahre alten Chassis fand sich links vorn in den Rahmen gestanzt die Nummer 48771.
Die sch?nsten Autos
Am 20. August pr?sentiert Mullin sein einzigartiges Schmuckst?ck in Pebble Beach der ?ffentlichkeit. Der Concours d'Elegance wird in Kalifornien seit 1950 veranstaltet und gilt als einer der Haupttreffpunkte wohlhabender Sammler klassischer Autos. Auf dem 18-Loch-Golf-Platz von Pebble Beach trafen sich allein im letzten Jahr Teilnehmer aus 15 L?ndern und 26 US-Bundesstaaten. Teil der Veranstaltung ist neben der gemeinsamen Ausfahrt ?ber die K?stenstra?e eine von Christies geleitete Auktion, das Sammlen von Spenden f?r wohlt?tige Zwecke und eine Preisverleihung f?r die sch?nsten Autos.
Zumindest in Punkto Ber?hmtheit ist dem Delehaye 2006 die volle Aufmerksamkeit des Publikums gewiss, allerdings ist der Ruhm des wiederentdeckten Rekordwagens dann doch nicht so gro?, wie die Grande Nation Frankreich es gerne s?he. Geschwindigkeitsrekorde gab es in den 30er Jahren in zahlreichen Hubraumklassen ?ber diverse Distanzen.
Der Rekord, den Dreyfus im Delehaye 145 V-12 aufstellte, pulverisierte den drei Jahre zuvor aufgestellten Alfa-Rekord nicht gerade. Mit einem Schnitt von 146,654 km/h war der Franzose gerade einmal 0,041 km/h schneller als sein Vorg?nger. Das hei?t, er erreichte die 200 Kilometer-Marke um 4,83 Sekunden eher als der Alfa. Das entspricht einem Vorsprung von nicht einmal 200 Metern.
zurück zu den News
RSS-FEED abonnieren