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Winterreifen

01 November, 2006

K?rzerer Bremsweg durch Winterreifen!
Neue Erkenntnisse, Informationen und Tipps zu einem alten Problem / Unfallrisiko steigt in Herbst und Winter signifikant
Zum 103. Winter seit Bestehen m?chte Fulda Reifen dem Autofahrer wieder ein paar hilfreiche Informationen zur kommenden kalten Jahreszeit geben.

Der Unfall-Risikoanstieg beginnt bereits im Herbst. Tr?bes Wetter mit Regen und Nebel, eingeschr?nkte Sicht und feuchtes Laub auf der Fahrbahn erh?hen die Unfallwahrscheinlichkeit. Angepasste Fahrweise hei?t hier das Zauberwort, mit dem das Unfallrisiko vermindert werden kann. Aber damit allein l??t sich ein Unfall nicht verhindern.
Der Oktober ist die Zeit der Umr?stung von Sommer- auf Winterreifen. Denn bereits bei Temperaturen von unter +7 Grad Celsius lassen Haftung und Grip bei Sommerreifen, mit ihrer nicht auf kalte Temperaturen ausgelegten Gummimischung, rasch nach. Die Folge: Der Bremsweg wird l?nger. Bremstests ergaben, dass bei einer Geschwindigkeit von 60 km/h und einer Temperatur von nahezu 0 Grad der Bremsweg bei Sommerreifen um drei Meter l?nger war als der bei den M+S Pneus. Und je tiefer die Temperatur, desto gr??er wird diese Differenz. Bei minus 10 Grad bereits sieben Meter und bei minus 20 Grad lange und unfalltr?chtige 12 Meter!
Daher: rechtzeitig umr?sten, das erspart Unfall-?rger und Kosten. Und die Ausrede ?Winterreifen sind nicht komfortabel? gilt schon lange nicht mehr. Moderne Winterreifen sind laufruhig, haben einen geringen Rollwiderstand = geringeren Kraftstoffverbrauch und der Verschlei? ist nicht wesentlich anders als bei Sommerreifen.

Launisches Winterwetter

In unseren mitteleurop?ischen Breiten hat sich das Winterwetter in den letzten Jahren zunehmend als ?u?erst unbest?ndig herausgestellt.
Fulda Reifen arbeitet seit vielen Jahren mit J?rg Kachelmann zusammen, dem bekanntesten TV-Meteorologen. Beide Partner erm?glichen mittels einem immer enger werdenden Netz von Wetterstationen (zur Zeit 487) in Deutschland und dem benachbarten Ausland dem Autofahrer die regionale und sogar lokale Wettervorhersage. FULDAnet (www.fuldanet.info) hei?t dieser hilfreiche Service. Hier l??t sich statistisch nachweisen: Milden Herbsttagen folgen ?ber Nacht K?lteeinbr?che mit Frost, Raureif, dann wieder Regen und Nebel und pl?tzlich erster Schneefall, der einen Tag sp?ter bereits wieder Matsch ist. Dies ist der erste Grund rechtzeitig umzur?sten, der Autofahrer ist allen Wetter?ber-raschungen, die ein hohes Unfallrisiko bergen, gewachsen.
Der zweite Grund ist die lemmingartige Wanderbewegung der Autofahrer zum Reifenfachhandel bei erstem Schneefall. Neben langen Wartezeiten besteht die Gefahr, dass der Fachhandel nicht mehr alle Gr??en sofort zur Verf?gung hat, und es entstehen eventuell nochmals Wartezeiten.

Ein anderer wichtiger Hinweis gilt den Profiltiefen. In Deutschland sind vom Gesetzgeber, egal bei welchen Reifen, 1,6 mm vorgeschrieben. Man kann sich nun ausrechnen, welchen Grip diese Profiltiefen bei Winterreifen auf Eis und Schnee erreichen: so gut wie keinen. In manchen europ?ischen L?ndern, z.B. ?sterreich sind 4 mm Mindestprofiltiefe vorgeschrieben, in anderen empfohlen. Diese Profiltiefe bei Winterreifen wird von Automobiltestern und Reifeningenieuren gerade noch als ausreichend angesehen. Kleiner Tipp: Stecken Sie eine 1 Euro-M?nze in das Profil und wenn der Goldrand gerade so verdeckt oder bereits sichtbar ist, sind die 4 mm unterschritten!

Noch ein Wort zu ?lteren Reifen. ?lter als 10 Jahre sollte kein Reifen sein, denn selbst wenn er noch ausreichendes Profil hat, durch Diffusion verliert er das vorgegebene Alterungsschutzmittel an der Oberfl?che. Der Reifen wird spr?de, weniger flexibel, verl?ngerte Bremswege und mangelhafte Seitenf?hrung sind die Folge.

Zum Schlu? noch ein Hinweis an die vielen ?Wird schon nichts passieren?-Autofahrer. Dazu Bernd J. Hoffmann, Vorsitzender der Gesch?ftsf?hrung von Fulda Reifen: ?Die Wahr-scheinlichkeit im Winter in einen Unfall verwickelt zu werden ist statistisch sechsmal h?her als im Sommer. Das hei?t, die Kosten, die ich an diesem falschen Ende durch den Reifen-Nichtkauf spare, sind bereits durch einen kleinen Unfall mit Blechschaden mehrfach ausgeglichen?.

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