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Fahrbericht Ford Fiesta 1,4 Ghia

25 Oktober, 2006

Luxus im Kleinen
Der Ford Fiesta ist ein Dauerbrenner. Millionenfach bew?hrt pr?gt er das Stra?enbild seit 1976 mit. 403 349 Einheiten der beiden Kleinwagenmodelle Fiesta und Fusion hat das Werk K?ln im vergangenen Jahr gebaut, insgesamt rollt der Fiesta auf die zw?lf Millionen Marke zu. Er ist also immer noch ein Verkaufshit. Nach einem Facelift kommt er deutlich frischer daher und ?berraschte in der Ghia-Variante sogar mit einigem Luxus.

Seine alten Attribute hat er sich bewahrt. Die Lenkung ist knackig-direkt, das Fahrwerk straff, aber nicht unkomfortabel. Mit seiner wirklich guten Abstimmung schreit das Auto f?rmlich nach mehr Leistung. Wer schon mal im sportlichen Ableger Fiesta ST gefahren ist, versteht die Bitte. So macht es sogar richtig Spa?, mit dem Fiesta um die Ecken zu wieseln. Die Ledersitze des Testwagens sahen zwar schick aus, trugen aber wenig zur Freude bei. Sie waren glatt und rutschig, so dass von echtem Seitenhalt wenig die Rede sein kann. Schade, denn ansonsten ist das Gest?hl durchaus bequem auch auf l?ngeren Strecken. So aber kann sich der Kunde die 1520 Euro Aufpreis sparen. Hinten reicht der Platz f?r zwei nicht zu gro?e Passagiere gut aus, die R?ckenlehne ist geteilt umlegbar.

Der Armaturentr?ger - auf Wunsch auch zweifarbig - ist jetzt mit besseren Materialien gefertigt und f?hlt sich dank weicher Kunststoffe auch ordentlich an. Pluspunkte sammelt der aufgefrischte Fiesta bei der Ergonomie. Tasten und Hebel lassen sich gut erkennen und erreichen. Die Verarbeitung des Testwagens war ordentlich. Hier klapperte nichts, das Ger?uschniveau war in Ordnung, auch wenn der 1,4-Liter-Benziner nicht zu den Leisetretern seiner Zunft geh?rt. 166 km/h Spitze stehen in den Papieren, auf der Autobahn l?uft der kleine K?lner aber auch Tacho 185. Es dauert nur ein bisschen, bis er dort ankommt. Aber bei 59 kW/80 PS sollte auch kein Ausbund an Temperament erwartet werden. Wobei der Durchschnittverbrauch von 9,5 Litern bei flotter Gangart kein Ruhmesblatt darstellen f?r einen Kleinwagen. Das liegt aber auch daran, dass der Motor hohe Drehzahlen braucht, um das Auto in Schwung zu bringen. Bis 4000 Touren dreht er recht willig, danach recht z?h nach oben. Sehr angenehm ist das knackig zu schaltende Automatikgetriebe. Auch die Bremsen sind griffig und gut dosierbar.

Optisch hat Ford den Kleinwagen gegl?ttet und vorn wie hinten mit neuen Scheinwerfern versehen. Das Ergebnis verbl?fft: Der Fiesta wirkt deutlich moderner und erwachsener. Insgesamt hinterl?sst er einen sehr homogenen Eindruck und leistet sich (bis auf die aalglatten Sitze) keine echte Schw?che. ESP in Serie hat nur der 100 PS-Benziner, beim 1,4-Liter-Testwagen war es nicht an Bord. Die 495 Euro zus?tzlich sollten keinem zuviel sein. Ansonsten hat die Ghia-Ausstattung alles zu bieten, was es fr?her nicht einmal in h?heren Klassen gab. Elektrische Helfer f?r fast alles, Bordcomputer CD-Radio, Klimaanlage  alles schon drin und dran. 14 050 Euro kostet der Luxus-Fiesta dann allerdings mindestens. Angesichts der Ausstattung ein fairer Preis. So bietet der K?lner nicht nur ein sehr agiles Handling, sondern auch echten Luxus im Kleinen. Die Basis gibt es bereits unter 11 000 Euro, f?r alle, die auf den Luxus verzichten k?nnen.Autoreporter


www.ford.de

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