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Fahrradkindersitze im Test

31 März, 2008

Der große Fahrradkindersitz Test zeigt - Zwei von 14 getesteten Fahrradsitzen weisen gravierende Sicherheitsmängel auf.

ÖKO TEST Fahrradkindersitze - Gefährliche Sicherheitsmängel

Zwei von 14 getesteten Fahrradsitzen zeigten bei einer ÖKO TEST Untersuchung so gravierende Sicherheitsmängel, dass das Frankfurter Verbrauchermagazin umgehend die Überwachungsbehörden informierte. Die genauen Untersuchungsergebnisse von 14 Kinderfahrradsitzen stehen in der aktuellen April-Ausgabe des ÖKO TEST Magazins. Das Heft erscheint bundesweit am 31. März 2008 und kostet 3,50 Euro.

Nach langem Behörden-Hick-Hack wurde zumindest einer Firma der Vertrieb des gefährlichen Sitzadapters vorerst verboten. Die für den anderen Sitz zuständige Bezirksregierung Köln hingegen hatte es bis Redaktionsschluss nicht geschafft, Maßnahmen gegen den Hersteller des zweiten zu ergreifen - und dies, obwohl der Sitz nach Einschätzung von Experten lebensgefährliche Mängel aufweist.

Damit aber noch nicht genug: Der Fahrradkindersitz enthielt auch noch verbotene aromatische Amine und ist daher nach Einschätzung des von ÖKO TEST beauftragten Prüflabors schon wegen des Schadstoffgehaltes nicht verkehrsfähig. Nur zwei Sitze waren rundum in Ordnung, zwei weitere hatten nur kleinere Mängel.

Wegen eines schweren Konstruktionsfehlers ist der Verkauf des Sitzadapters vorläufig untersagt: Beim Pletscher Wallaby mit HR-Träger Athlete System 26/28 brach einer der beiden Federbügel.

Weitere Informationen, druckfähige Bilder (Titelbild, Produktfotos) und Informationen zu anderen Publikationen von ÖKO-TEST finden Sie in unserem Online-Pressebereich im Internet: http://presse.oekotest.de

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