Aktuelle Auto News
 

Fahrerassistenzsysteme auf der Überholspur

18 April, 2017

Fahrerassistenzsysteme retten Leben. Blitzschnell reagieren etwa Notbrems-Assistenten auf Hindernisse, die der

Fahrer womöglich übersehen hat und lösen automatisch eine Vollbremsung aus. Diese Technik steckt in immer mehr modernen Fahrzeugen - 2015 schon in jedem vierten neu zugelassenen Pkw. Das ist das Ergebnis einer Auswertung auf Basis der Zulassungsstatistik, die der Automobilzulieferer Bosch unternommen hat.

Und noch weitere moderne Systeme wie die adaptive Abstands- und Geschwindigkeitsregelung ACC erfreuen sich laut Erhebung einer hohen Nachfrage.

2015 kommt sie bereits in elf Prozent der Neufahrzeuge zum Einsatz. Park-Assistenten - angefangen bei den Sensoren mit Licht- und Ton-Signal bis hin zum Lenka-Assistenten - sind besonders weit verbreitet. Sie machen schon in jedem zweiten in Deutschland neu zugelassenen Auto das Einparken zur sauberen Maßarbeit ohne Stoßstangen-Abnutzung. Immerhin 16 Prozent der neuen Pkw überwachen Spurwechsel oder halten sogar selbstständig die Spur, und in elf Prozent der Neufahrzeuge erkennen Kameras Verkehrszeichen wie die zulässige Höchstgeschwindigkeit.

In solchen Techniken zeichnet sich die automobile Zukunft ab: "Fahrer-Assistenzsysteme etablieren sich zunehmend auf dem Markt und ebnen damit den Weg zum automatisierten Fahren", sagt Bosch-Geschäftsführer Dr. Dirk Hoheisel. Je vertrauter die Autofahrer damit seien, desto mehr wachse die Akzeptanz für automatisiertes Fahren.

Ein hoher Zuspruch für die Systeme ist in ganz Europa zu verzeichnen. 2015 waren in den Niederlanden 32 Prozent, in Belgien 30 Prozent, in Großbritannien 21 Prozent und in Spanien 16 Prozent der neu zugelassenen Pkw mit Brems-Assistenten ausgerüstet.

Als Grund für die große Verbreitung vermutet Bosch das im vergangenen Jahr verschärfte Bewertungsschema von EuroNCAP. Denn ein solcher Assistent ist heute Voraussetzung, um in Fahrzeugtests der Verbraucherschutzorganisation die Bestnote von fünf Sternen zu erreichen. Nach Angaben von Bosch sind bis zu 72 Prozent weniger Auffahrunfälle mit Personenschaden mithilfe von Notbrems-Systemen möglich. Somit steht die Verkehrssicherheit immer weniger in den Sternen. mid/wal

zurück zu den News      



RSS-FEED abonnierenRSS-FEED abonnieren

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.


Unsere Highlights