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Muscle-Cars Ford Mustang und Co.: Pferdestärken gegen Prestigeobjekte

14 Februar, 2016

Fünf Liter Hubraum und 310 kW / 421 PS und das alles für 42.000 Euro. Seit Ford offiziell seinen Mustang erstmals auch in Deutschland vertreibt, erleben die aktuellen amerikanischen Muscle-Cars eine Renaissance.

Die günstigen Spritpreise leisten bei Verbräuchen, die in der Praxis immer zweistellig ausfallen, Schützenhilfe. Die sportiven Zweitürer aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten treffen hierzulande auf etablierte Coupés wie Audi A5, BMW 4er und Mercedes E-Klasse. Die bieten für den Preis eines US-Boliden mit V8 jedoch allenfalls vertreterfreundliche Leistungsstufen.

Genau 1704 Kunden konnte der Ford Mustang 2015 hierzulande für sich gewinnen. 207 Neuwagenkäufer entschieden sich im gleichen Zeitraum für einen Camaro von Chevrolet. Während die milden zweistelligen Zulassungszahlen des Dodge Challenger, der überdies nur über freie Händler zu beziehen ist, in der Statistik des Kraftfahrtbundesamtes in der Rubrik „Verschiedene“ aufgehen. Dabei sind Zweitürer mit einem sportlichen Touch keineswegs eine exotische Fahrzeugspezies. 20 325 Käufer eines Vierers von BMW, 17 664 A5-Kunden und 5289 stolze Besitzer eines neuen Coupés der Mercedes E-Klasse belegen, dass die Zahl autoafiner Zeitgenossen groß ist, die bei der Anschaffung ihres fahrbaren Untersatzes den Euro nicht umzudrehen gedenken.

Natürlich wäre es ein törichter Ansatz, die potenten US-Mobile in einem klassischen Vergleich gegen die deutschen Premium-Coupés antreten zu lassen. Anfälligkeit für die Lockstoffe eines Mustang, Camaro oder Challenger setzt eine Neigung zum American Way of Life wie Drive voraus. Praktische Erfahrungen am Steuer auf und neben der Route 66 sind darüber hinaus sehr hilfreich. Ein kleiner Streifzug durch die technischen Daten und Preislisten der Wettbewerber aus zwei Welten führt doch zu Nachdenklichkeit.

42.000 Euro sind im Falle des Ford Mustang für ein V8-Coupé mit 310 kW / 421 PS ein echtes Schnäppchen. Zumal der Ford serienmäßig so ziemlich mit allem ausgestattet ist, was deutsche Premiumhersteller zu Aufpreislisten zusammenstellen, die schnell die Formate kleinstädtischer Telefonbücher annehmen können. Dabei ist der Ford keine Ausnahme. Chevrolet startet die Preisliste für den Camaro bei 39 990 Euro. Dafür schenkt die GM-Tochter bei ihrem „Pony-Car“-Klassiker, der in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag feiert, beim Hubraum einen ordentlichen Humpen mehr als Ford ein. 6,2 Liter stehen beim Camaro bereit, um 318 kW / 432 PS zu produzieren, die via Sechs-Gang-Getriebe an die Hinterachse gelangen und für einen Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 in 5,2 Sekunden gut sind. Da gehen die Jungs von Dodge noch einmal bei, legen weitere 200 Kubik nach, um ihrem V8 für den Challenger SRT 362 kW / 492 PS zu entlocken. Mit voller Ausstattung geht dafür bei freien Importeuren ab 48 500 Euro was. T.Lang Langampnet/tl

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