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Verkehrsplanungssoftware - PTV bringt Visum 15 heraus

18 September, 2015

Mit Visum 15 bringt PTV aus Karlsruhe die neueste Version der marktführenden Verkehrsplanungssoftware heraus. Es bietet eine Reihe neuer Features.

Manche Verkehre ticken einfach anders – während bei Autofahrern Widerstand vor allem aufgrund der Reisezeit und Kosten entsteht, umfahren Radfahrer gerne gefährliche Strecken oder sehr starke Steigungen.
„Damit unsere Anwender solche Begebenheiten realitätsnah modellieren können, haben wir die stochastische Umlegung erweitert, so dass nun auch wegbezogene Widerstandskomponenten wie die maximale Steigung berücksichtigt werden können“, erklärt Dr.-Ing. Johannes Schlaich, Director Traffic Software Product Management & Services bei der PTV Group. Ein weiterer bedeutender Anwendungsfall: der Güterverkehr, in dem einige Kostenbestandteile reiseweitenabhängig sind.

Öffentliche Verkehrsmittel besser zugänglich zu machen, haben sich Entscheider vielerorts zur Aufgabe gemacht. Eine Rolle spielt dabei das Park&Ride-Angebot (P+R). Damit Anwender Bedarf, Größe und Lage von P+R-Anlagen genau bewerten können, stehen in PTV Visum 15 neue Verfahren zur Verfügung.

Für einen Schulterschluss zwischen Personen- und Wirtschaftsverkehr sorgt das neue Modul „Wirtschaftsverkehr“, ein neues Nachfragemodell, das speziell auf logistische Anforderungen zugeschnitten ist. Anwender können nun relevante Logistikkonzepte in ihr strategisches Verkehrsmodell integrieren. Das neue Modul beruht auf dem in der Logistik etablierten Savings-Algorithmus, bei dem mögliche Kosteneinsparungen durch Tourenbildung und Reihenfolgebestimmung innerhalb der Touren bewertet werden.

Damit Modellierer im Team oder teamübergreifend noch enger zusammenarbeiten können, wurde das Szenariomanagement weiter verfeinert. So lassen sich nun Teile von Projekten leichter untereinander austauschen und einzelne Elemente mit Passwörtern belegen. Darüber hinaus können Planer mit dem neuen General Transit Feed Export (GTFS) nun ihre Daten mit der breiten Öffentlichkeit über Google Maps oder über andere Planungssystemen teilen, die GTFS als Schnittstellenformat nutzen. Auf diesem Weg können Planer zum Beispiel Teile ihres ÖV-Netzes öffentlich zugänglich machen – ohne dabei das Eigentum über ihre Daten zu verlieren. ampnet/jri

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