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Autorennen - Werksrennen Ennstal Classic 2007

18 Juli, 2007

Ex-Formel 1-Pilot Jochen Mass auf W 154, Baujahr 1939
Rallye-Staatsmeister Raphael Sperrer auf Mercedes-Benz 230 SL Rallye
Edle Klassiker im Werksteam: Mercedes-Benz 300 SLS und 300 SL Roadster.

Selten, schnell: der Werksrennwagen W 154 bei der Ennstal Classic 2007
15 Jahr-Jubil?um: Ennstal-Classic von 25. bis 28. Juli 2007
Eine besondere Rarit?t geht bei der diesj?hrigen Ennstal Classic, die vom 25. bis 28. Juli stattfindet, an den Start: Der Mercedes-Benz W 154 Werksrennwagen aus dem Jahr 1939. Der W 154 mit Chassis-Nummer 11 ist jenes Auto, mit dem Rudolf Caracciola 1939 Rekorde fuhr, Hermann Lang auf der Wiener H?henstra?e siegte und Juan Manuel Fangio 1951 in Buenos Aires Dritter wurde.
V12-Motor, 480 PS, 320 km/h Spitze
Als 1938 der Hubraum f?r Kompressor-Grand-Prix-Autos auf drei Liter beschr?nkt wurde, hatte Mercedes-Benz mit dem Typ W 154 einen ?beraus potenten Silberpfeil im K?cher: Mit je einem Roots-Kompressor pro Zylinderbank leistete der 3-Liter V12-Motor rund 430 PS. 1939 erhielt der W 154 einen modifizierten Motor mit rund 480 PS. Optisch unter- scheidet sich der W 154, Jahrgang 1939, durch die kleineren, ovalen K?hler?ffnungen und die aerodynamischere Form vom Vorg?nger. Das Trockengewicht sank von 975 auf 898 Kilo. Der Spritverbrauch lag im Rennen zwischen 120 bis 140 Liter pro 100 Kilometer, das ben?tigte Tankvolumen von 400 Litern wurde in einem Satteltank vor dem Cockpit und einem Hecktank aufgeteilt. Detail am Rande: Um einen niedrigeren Schwerpunkt zu erhalten, wurde die Kardanwelle neben dem Fahrer durch das Cockpit gef?hrt.
Ex-Formel 1-Pilot Jochen Mass auf Mercedes-Benz W154
In der Rennsaison 1939 gewann der Typ W 154 mit einer Spitze von bis zu 320 km/h f?nf der acht gro?en internationalen Rennen und bescherten Werksfahrer Hermann Lang den Europameister-Titel (vergleichbar mit der modernen Formel 1-Weltmeisterschaft) sowie die Europa- Bergmeisterschaft. Bei der Ennstal Classic 2007 wird hinter dem Steuer des Rennwagens niemand geringerer als der ehemalige Formel 1-Pilot Jochen Mass Platz nehmen.
Rallye-Staatsmeister Raphael Sperrer auf Mercedes-Benz 230 SL Rallye
Die Idee, im Jahr 1963 einen Mercedes-Benz 230 SL f?r die viert?gige Nonstop-Rallye "Spa-Sofia-L?ttich" einzusetzen, kam von Eugen B?hringer, der im Jahr zuvor auf einem Mercedes-Benz 220 SE Heckflosse Rallye-Weltmeister wurde. Auf der so genannten "Schlechtwegstrecke" der Versuchsbahn in Stuttgart/Untert?rkheim wurde unerm?dlich erprobt, was alles kaputtgehen k?nnte. Ver?nderungen gegen?ber dem Serienzustand waren unter anderem ein verst?rktes Fahrwerk, ein ?berarbeiteter Zylinderkopf, ein ?lk?hler und Unterfahrschutz. Als am 31. August 1963 der rote 230 SL mit der Startnummer 39 nach 92-st?ndiger Hetzjagd quer durch Europa in L?ttich einlief, war der Sieg besiegelt. Raphael Sperrer, Paris-Dakar erprobter Pilot und sechsfacher ?sterreichischer Rallye-Staatsmeister wird den Mercedes-Benz 230 SL Rallye bei der Ennstal Classic 2007 fahren.
Mercedes-Benz 300 SLS: ein Vorfahre des 300 SL Roadster
F?r die amerikanische Sportwagenmeisterschaft entstand 1957 ein modifizierter Tourensportwagen. Dieser Mercedes-Benz 300 SLS (Super Leicht Sport) wurde in zwei Exemplaren gebaut. Paul O'Shea gewann damit 1957 die amerikanische Sportwagenmeisterschaft mit deutlichem Vorsprung vor der Konkurrenz. In den beiden Jahren davor hat der amerikanische Privatfahrer bereits mit seinem Mercedes-Benz 300 SL Coup? diesen Titel geholt. Der 300 SLS ist ein direkter Vorfahre des auf dem Genfer Automobilsalon pr?sentierten 300 SL Roadster.
50 Jahre 300 SL Roadster: ein Grund zum Feiern
1957: Mercedes-Benz pr?sentiert auf dem Genfer Automobil-Salon einen rasanten Roadster. Der Roadster l?st das von 1954 bis 1957 gebaute 300 SL Coup?, auch liebevoll ?Gullwing? (M?wenfl?gler) oder ?Fl?gelt?rer? genannt, ab. Der entscheidende konstruktive Unterschied liegt in der Modifikation des Coup?-Gitterrohrrahmens. Nun ist es m?glich, dem Roadster einen bequemen, tiefen Einstieg zu geben und ihn mit vorn angeschlagenen T?ren auszustatten. Die Anregung, den Fl?gelt?rer durch einen Roadster abzul?sen, kommt von Maximilian ?Maxie? Hoffman. Der geb?rtige ?sterreicher ist seit 1952 Importeur von Mercedes-Benz in den Vereinigten Staaten von Amerika. Der Erfolg des Roadsters, von dem in der Zeit von 1957 bis 1963 1858 St?ck gebaut wurden, best?tigt Maxie Hoffman und die Mercedes-Benz Entwickler in ihrer Entscheidung. Der offene Mercedes-Benz 300 SL Roadster ist mit 215 PS (158 kW) und 250 km/h Spitze einer der leistungsst?rksten Sportwagen seiner Epoche. Er wird in den sechs Jahren seiner Bauzeit wie zuvor bereits das Coup? zu einer automobilen Ikone. Bei der
Ennstal-Classic 2007 werden Ex-Formel 1-Pilot Jochen Mass und autorevue-Herausgeber Herbert V?lker eine Rallye-Version des Mercedes-Benz 300 SL Roadster pilotieren.
Mercedes-Benz

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