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Eine Million Euro f?r Weiterentwicklung von Biokraftstoffen

07 September, 2006

Mit einer Million Euro unterst?tzt die Volkswagen Aktiengesellschaft eine neue Stiftungsprofessur f?r die Weiterentwicklung von Biokraftstoffen an der TU Braunschweig. Eine entsprechende Vereinbarung wurde am Donnerstag in Braunschweig von Prof. Dr. J?rgen Hesselbach, Pr?sident der TU Braunschweig, und Prof. Dr. J?rgen Leohold, Leiter der Konzernforschung von Volkswagen, unterzeichnet.

?Alternative Kraftstoffe sind ein wesentlicher Teil der Volkswagen-Antriebsstrategie. Gemeinsame Forschung von Industrie und Hochschule soll die Grundlagen f?r neue Anwendungen und damit ihre weitere Verbreitung schaffen.", sagte Prof. Dr. J?rgen Leohold am Donnerstag bei der Vertragsunterzeichnung in Braunschweig. ?Volkswagen und die TU Braunschweig arbeiten seit langer Zeit erfolgreich zusammen. Mit diesem Schritt intensivieren wir die Verkn?pfung zwischen Industrie und Forschung in einem zukunftstr?chtigen Feld." Die F?rderung der Professur ist auf f?nf Jahre angelegt.


Zum Forschungsbereich der Professur geh?rt unter anderem die Optimierung vor allem biogener Kraftstoffe. Zudem geht es um die Bilanzierung neuer regenerativer Kraftstoffe sowie um Chancen und Risiken bei deren Anwendung.


Weitere Partner der bisher einzigartigen Kooperation sind die Bundesforschungsanstalt f?r Landwirtschaft (FAL) und der Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie e.V., der die Stiftungsprofessur mit j?hrlich 50.000 Euro unterst?tzt.


Volkswagen arbeitet bereits seit einiger Zeit an Konzepten zur industriellen Produktion von Biokraftstoffen der 2. Generation und kooperiert bei der Kraftstoffentwicklung eng mit anderen Automobilherstellern sowie mit Biotech-Firmen und Mineral?lkonzernen. Der Autohersteller unterst?tzt die Entwicklung Erfolg versprechender Verfahren und arbeitet schon heute an darauf abgestimmten Antriebssystemen: Gemeinsam mit CHOREN Industries GmbH und weiteren Partnern entwickelte das Unternehmen den vollsynthetischen Dieselkraftstoff SunFuel?. Durch die Verwendung von Biomasse kann hierbei der CO2-Kreislauf fast vollst?ndig geschlossen und eine Reduktion der Treibhausgase um ca. 90 Prozent erreicht werden. Bei Otto-Kraftstoffen kooperiert Volkswagen unter anderem mit der kanadischen Iogen Corporation, deren Verfahren zur Herstellung von Zellulose-Ethanol ein ?hnlich hohes CO2-Reduktionspotential bietet.

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