Fahrbericht Opel Zafira
17 April, 2007
Seit seinem Erscheinen auf dem Markt lieferte der Opel Zafira das Vorbild f?r viele Familien-Vans. Er war und ist ein Muster an Innenraumflexibilit?t. Seine Sitze lassen sich in allen denkbaren Varianten verschieben und versenken, so dass f?r viele Transportzwecke die richtige Konstellation gefunden werden kann. Auch die dritte Reihe f?r den Nachwuchs geh?rt zum Serienumfang. Wir fuhren jetzt noch einmal den Opel Zafira 1.9 CDTI in der besten Ausstattungsversion namens Cosmo mit Sechs-Gang-Automatik f?r einen Listenpreis von 32 570 Euro.
Der Preis ist kein Pappenstiel. Allerdings bietet der Opel Zafira Cosmo auch eine Menge f?r das Geld, zum Beispiel eine umfangreiche Ausstattung, die auch ein CD-Radio. Navigation und eine Klimaautomatik umfasst. Bei der Cosmo-Ausstattung bleiben nur wenige W?nsche offen, die Opel nat?rlich gegen Aufpreis gern erf?llt. Die R?sselsheimer beziffern den Preisvorteil beim Cosmo gegen?ber einer Ausstattung einer einfacheren Version mit Hilfe der Aufpreisliste auf mehr als 3000 Euro.
Der 1,9-Liter-Vierzylinder-Diesel leistet 110 kW / 150 PS, genug f?r einen Beschleunigung in flotten 10,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h und eine H?chstgeschwindigkeit nahe der 200-km/h-Marke, die bei hoher Luftdichte auch schon einmal ohne R?ckenwind ?bertroffen wird. Von au?en l?sst unser Zafira keinen Zweifel daran, dass er zu den Dieseln z?hlt, innen bleibt von dem nervigen Ger?usch aber nur noch ein nicht unangenehmes, aber deutliches Knurren.
Eine gerade noch angenehme schnelle Reisegeschwindigkeit auf Autobahnen liegt bei 180 km/h. Dann ?bert?nen zwar die Fahr- und Windger?usche den Motor, aber der Zafira liegt ruhig auf der Bahn. Sein Fahrwerk und seine Lenkung entsprechen dem Standard guter Limousinen aus dem Hause Opel. Der Zafira stellt den Fahrer nicht vor Probleme, die das IDS-Fahrwerk und letztlich das Elektronische Stabilit?tsprogramm nicht l?sen k?nnten.
Wem das alles zu ruhig vorangeht, der konnte bei unserem Cosmo mit einem Knopfdruck eine sch?rfere Gangart w?hlen. Dann reagieren die D?mpfer sportlicher, was ein wenig vom Fahrkomfort und viel von der Neigung in Kurven nimmt. Auch das Getriebe agiert spontaner. Der Zafira hat also einen Sportschalter f?r Familienvater oder -mutter, wenn die Lieben nicht an Bord sind.
Das mag mancher, der es lieber flinker angehen l?sst als einen gerechten Ausgleich f?r den Sitzkomfort in der zweiten Reihe sehen. Schiebt man die Bank zur?ck und vergr??ert die Lehnenneigung, reisen die Passagiere dort wie in einer gro?en Luxuslimousine mit langem Radstand. Nicht, dass es Fahrer und Beifahrer schlecht erginge. Die Sitze dort sind komfortabel und geben dennoch guten Seitenhalt. Bei rund 1,80 Meter Au?enbreite bleibt vorn auch in der Breite genug Bewegungsfreiheit. In der H?he sowieso, denn mit fast 1,65 Metern H?he z?hlt der Zafira zu den Vans, in denen man die Vorz?ge der hohen Sitzposition zu sch?tzen lernt.
Die Bedienung des Zafira zwingt einen nicht zum Umlernen. Alles sitzt da, wo es hingeh?rt, und stellt auch den Neueinsteiger nicht vor gr??ere R?tsel. Ungew?hnlich allein der Handbremshebel, dessen Griff quer ?ber dem Mitteltunnel sitzt. Gew?hnungsbed?rftig allein die Blinkersteuerung, bei der erst nach langer ?bung der gew?nschte Effekt erzielt werden kann. Tippt man den Blinkerhebel an, meldet sich der Blinker drei Mal - oder h?ufiger. Hier setzt Opel auch beim Zafira zu viel Fingerspitzengef?hl voraus.
Aber auch Grobmotorik vertr?gt der 4,76 Meter lange Zafira. Denn er darf rund 500 Kilogramm zuladen. Als Siebensitzer bleiben allerdings nur noch 140 Liter Kofferraum hinter der dritten Sitzreihe. Verzichtet man auf die, kann man schon von einem Laderaum sprechen. Dann passen 645 Liter in den Van. G?nzlich zum Transporter umgebaut stehen hinter den beiden vorderen Sitzen 1820 Liter Ladevolumen zur Verf?gung. Das Ladegut darf 1,80 Meter lang sein. Wenn das alles noch nicht reicht, muss der Beifahrer eben daheim bleiben, die maximale Dachlast von 75 Kilogramm bem?ht oder ein Anh?nger (gebremst) mit einem zul?ssigen Gesamtgewicht von 1400 kg dahinter geh?ngt werden.
Soviel N?tzlichkeit merkt man dem Zafira nicht an, wenn man nur mit Familie reist. Er erweist sich als problemloser Van mit gutm?tigen Eigenschaften, der sogar mal einen sch?rferen Ritt vertr?gt. Dabei begn?gt er sich mit einem Durchschnittsverbrauch nach ECE-Norm von 7,2 Liter Diesel auf 100 km/h, was einem Aussto? von 194 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer entspricht - gemessen an seiner Nutzlast und N?tzlichkeit ein zeitgem??er Wert.
www.opel.de
Quelle: Autoreporter.net/
Von Peter Schwerdtmann
Der 1,9-Liter-Vierzylinder-Diesel leistet 110 kW / 150 PS, genug f?r einen Beschleunigung in flotten 10,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h und eine H?chstgeschwindigkeit nahe der 200-km/h-Marke, die bei hoher Luftdichte auch schon einmal ohne R?ckenwind ?bertroffen wird. Von au?en l?sst unser Zafira keinen Zweifel daran, dass er zu den Dieseln z?hlt, innen bleibt von dem nervigen Ger?usch aber nur noch ein nicht unangenehmes, aber deutliches Knurren.
Eine gerade noch angenehme schnelle Reisegeschwindigkeit auf Autobahnen liegt bei 180 km/h. Dann ?bert?nen zwar die Fahr- und Windger?usche den Motor, aber der Zafira liegt ruhig auf der Bahn. Sein Fahrwerk und seine Lenkung entsprechen dem Standard guter Limousinen aus dem Hause Opel. Der Zafira stellt den Fahrer nicht vor Probleme, die das IDS-Fahrwerk und letztlich das Elektronische Stabilit?tsprogramm nicht l?sen k?nnten.
Wem das alles zu ruhig vorangeht, der konnte bei unserem Cosmo mit einem Knopfdruck eine sch?rfere Gangart w?hlen. Dann reagieren die D?mpfer sportlicher, was ein wenig vom Fahrkomfort und viel von der Neigung in Kurven nimmt. Auch das Getriebe agiert spontaner. Der Zafira hat also einen Sportschalter f?r Familienvater oder -mutter, wenn die Lieben nicht an Bord sind.
Das mag mancher, der es lieber flinker angehen l?sst als einen gerechten Ausgleich f?r den Sitzkomfort in der zweiten Reihe sehen. Schiebt man die Bank zur?ck und vergr??ert die Lehnenneigung, reisen die Passagiere dort wie in einer gro?en Luxuslimousine mit langem Radstand. Nicht, dass es Fahrer und Beifahrer schlecht erginge. Die Sitze dort sind komfortabel und geben dennoch guten Seitenhalt. Bei rund 1,80 Meter Au?enbreite bleibt vorn auch in der Breite genug Bewegungsfreiheit. In der H?he sowieso, denn mit fast 1,65 Metern H?he z?hlt der Zafira zu den Vans, in denen man die Vorz?ge der hohen Sitzposition zu sch?tzen lernt.
Die Bedienung des Zafira zwingt einen nicht zum Umlernen. Alles sitzt da, wo es hingeh?rt, und stellt auch den Neueinsteiger nicht vor gr??ere R?tsel. Ungew?hnlich allein der Handbremshebel, dessen Griff quer ?ber dem Mitteltunnel sitzt. Gew?hnungsbed?rftig allein die Blinkersteuerung, bei der erst nach langer ?bung der gew?nschte Effekt erzielt werden kann. Tippt man den Blinkerhebel an, meldet sich der Blinker drei Mal - oder h?ufiger. Hier setzt Opel auch beim Zafira zu viel Fingerspitzengef?hl voraus.
Aber auch Grobmotorik vertr?gt der 4,76 Meter lange Zafira. Denn er darf rund 500 Kilogramm zuladen. Als Siebensitzer bleiben allerdings nur noch 140 Liter Kofferraum hinter der dritten Sitzreihe. Verzichtet man auf die, kann man schon von einem Laderaum sprechen. Dann passen 645 Liter in den Van. G?nzlich zum Transporter umgebaut stehen hinter den beiden vorderen Sitzen 1820 Liter Ladevolumen zur Verf?gung. Das Ladegut darf 1,80 Meter lang sein. Wenn das alles noch nicht reicht, muss der Beifahrer eben daheim bleiben, die maximale Dachlast von 75 Kilogramm bem?ht oder ein Anh?nger (gebremst) mit einem zul?ssigen Gesamtgewicht von 1400 kg dahinter geh?ngt werden.
Soviel N?tzlichkeit merkt man dem Zafira nicht an, wenn man nur mit Familie reist. Er erweist sich als problemloser Van mit gutm?tigen Eigenschaften, der sogar mal einen sch?rferen Ritt vertr?gt. Dabei begn?gt er sich mit einem Durchschnittsverbrauch nach ECE-Norm von 7,2 Liter Diesel auf 100 km/h, was einem Aussto? von 194 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer entspricht - gemessen an seiner Nutzlast und N?tzlichkeit ein zeitgem??er Wert.
www.opel.de
Quelle: Autoreporter.net/
Von Peter Schwerdtmann
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