Leipziger Automobilmesse AMI: Spritschlucker
14 April, 2007
NABU: Automobilhersteller setzen weiter auf gro?e Spritschlucker
Der NABU hat anl?sslich der Leipziger Automobilmesse AMI die Automobilhersteller erneut aufgefordert, gr??ere Anstrengungen zu unternehmen, um den Kraftstoffverbrauch und damit auch den Aussto? an Kohlendioxid drastisch zu reduzieren.
Wenn die Automesse am morgigen Samstag ihre Tore ?ffnet, bietet sich dem umweltbewussten Autofahrer insgesamt ein trauriges Bild. Trotz
gegenteiliger Behauptungen der Hersteller stehen Sprit sparende Autos
sowie die Werbung f?r entsprechende Modelle immer noch nicht im Fokus
der Unternehmen. Nur bei einzelnen Modellen ist zu erkennen, dass die
Hersteller sehr wohl ?ber Technologien verf?gen, um ihre
Selbstverpflichtung von einem durchschnittlichen Kohlendioxid-Aussto?
von 140g/km bis 2008 zu erreichen.
"Die erste deutsche Automobilmesse nach dem Beginn der
Klimaschutzdiskussion zeigt, dass neben einigen wenigen
'Eco-Modellen' weiterhin Gr??e und Fahrdynamik die Konstruktionsfeder
der Autoingenieure bestimmen", sagte NABU-Bundesgesch?ftsf?hrer Leif
Miller. So seien unter den rund 100 Premieren vornehmlich Autos mit
vergleichsweise hohem Spritverbrauch sowie eine ganze Palette neuer
so genannter SUVs/Gel?ndewagen und Sportwagen. "Dem K?ufer wird
absurderweise suggeriert, dass er auf deutschen Stra?en am besten in
einem Auto aufgehoben ist, welches ?ber mindestens 180 PS verf?gt,
deutlich ?ber 200 km/h Spitzengeschwindigkeit erreicht und dabei noch
mit einem Allradantrieb ausgestattet ist", kritisierte Miller.
Besonders entlarvend ist die Werbebotschaft des zu DaimlerChrysler
geh?renden Herstellers Jeep. Ein Werbemotiv zeigt einen Gel?ndewagen,
der sich durch einen W?stenplanet w?hlt, ?ber dem schon die Geier
kreisen. Der NABU hat dieses Negativ-Beispiel einer Autowerbung
aufgegriffen und dem Hersteller f?r seine fast peinliche Ehrlichkeit
gedankt. Miller: "Jeder Hersteller, der sich f?r sein
Gel?ndewagen-Modell die passende Endzeit-Landschaft w?nscht, sollte
weiter gro?e Spritschlucker bauen. Jene Automobilhersteller, die Teil
der L?sung des Klimaproblems werden wollen, sollten sich von
derartiger Werbung schleunigst verabschieden und effiziente Modelle
offensiv bewerben."
www.nabu.de
gegenteiliger Behauptungen der Hersteller stehen Sprit sparende Autos
sowie die Werbung f?r entsprechende Modelle immer noch nicht im Fokus
der Unternehmen. Nur bei einzelnen Modellen ist zu erkennen, dass die
Hersteller sehr wohl ?ber Technologien verf?gen, um ihre
Selbstverpflichtung von einem durchschnittlichen Kohlendioxid-Aussto?
von 140g/km bis 2008 zu erreichen.
"Die erste deutsche Automobilmesse nach dem Beginn der
Klimaschutzdiskussion zeigt, dass neben einigen wenigen
'Eco-Modellen' weiterhin Gr??e und Fahrdynamik die Konstruktionsfeder
der Autoingenieure bestimmen", sagte NABU-Bundesgesch?ftsf?hrer Leif
Miller. So seien unter den rund 100 Premieren vornehmlich Autos mit
vergleichsweise hohem Spritverbrauch sowie eine ganze Palette neuer
so genannter SUVs/Gel?ndewagen und Sportwagen. "Dem K?ufer wird
absurderweise suggeriert, dass er auf deutschen Stra?en am besten in
einem Auto aufgehoben ist, welches ?ber mindestens 180 PS verf?gt,
deutlich ?ber 200 km/h Spitzengeschwindigkeit erreicht und dabei noch
mit einem Allradantrieb ausgestattet ist", kritisierte Miller.
Besonders entlarvend ist die Werbebotschaft des zu DaimlerChrysler
geh?renden Herstellers Jeep. Ein Werbemotiv zeigt einen Gel?ndewagen,
der sich durch einen W?stenplanet w?hlt, ?ber dem schon die Geier
kreisen. Der NABU hat dieses Negativ-Beispiel einer Autowerbung
aufgegriffen und dem Hersteller f?r seine fast peinliche Ehrlichkeit
gedankt. Miller: "Jeder Hersteller, der sich f?r sein
Gel?ndewagen-Modell die passende Endzeit-Landschaft w?nscht, sollte
weiter gro?e Spritschlucker bauen. Jene Automobilhersteller, die Teil
der L?sung des Klimaproblems werden wollen, sollten sich von
derartiger Werbung schleunigst verabschieden und effiziente Modelle
offensiv bewerben."
www.nabu.de
zurück zu den News
RSS-FEED abonnieren