Erfolgreiche Tankstellen-Shops
08 April, 2007
"Handel und Wandel in Tankstellen" Zum Entspannen und Genie?en an die Tankstelle. Der erfolgreiche Tankstellen-Shop: ein Ort zum
Erholen und Entspannen, an dem Kunden nach dem Tanken in gem?tlicher
Atmosph?re verweilen. Dies ist die Vision der Tankstellen-Branche, um
den zunehmenden Herausforderungen der Liberalisierung der
Laden?ffnungszeiten und der Konkurrenz anderer Shop-Formate zu
begegnen. Denn es ist schwer vorstellbar, dass die gro?en Unternehmen
des Lebensmitteleinzelhandels (LEH) den Convenience-Markt allein den
Tankstellen ?berlassen werden.
Die Referenten der 11. Handelsblatt Jahrestagung "Handel und Wandel in Tankstellen" am 21. und 22. M?rz 2007 in Bonn pr?sentierten den rund 200 Teilnehmern die neuesten Trends und Konzepte, mit denen Tankstellen-Shops Kunden zum Einkauf und zum Verweilen animieren. Hierf?r ist es jedoch notwendig, das Angebot an Kaffeespezialit?ten und Frische-Produkten zu erweitern und die Shop-Gestaltung an einen gem?tlichen In-Store-Verzehr anzupassen.
Tankstellen zum Verweilen
"Convenience-Produkte, dass ist es, was Kunden haben m?chten und dies
weltweit", erkl?rte Henry Ogden Armour, Pr?sident der NACS - The
National Association for Convenience and Petroleum Retailing. W?hrend
sich die Kundenw?nsche international ann?hern, so bestehen rein
konzeptionell erhebliche Unterschiede. In Europa seien Tankstellen
immer noch allein auf das Tanken mit Einkaufsm?glichkeit
ausgerichtet. In den USA dagegen haben Tankstellen eher den Charakter
und Charme von Restaurants. Die Kunden f?hlen sich in solch einem
Ambiente weitaus wohler und verweilen entsprechend l?nger an der
Tankstelle. "Hier besteht in Deutschland enormer Nachholbedarf und
gro?es Entwicklungspotenzial", erkl?rte Armour.
Lustkauf statt Pflichtkauf in der Tankstelle
"Tanken ist mehr als ein routinierter Prozess, der innerhalb weniger
Minuten abgeschlossen wird", erkl?rte Hans-Joachim Karopka (rheingold
Institut f?r qualitative Markt- und Medienanalysen). Eine Tankstelle
sei eine Welt mit eigenen Gesetzm??igkeiten, so Karopka. Anhand von
Interviews fand das rheingold Institut heraus, dass es drei
unterschiedliche Tanktypen gebe. Der Boxenstopper reduziere seinen
Tankstellenbesuch auf das N?tigste. Er kaufe nur selten Produkte im
Tankstellen-Shop und wenn doch, dann seien es zumeist Impulsivk?ufe.
Der Tr?umer dagegen nehme den Stopp als eine willkommene Abwechslung
zum Alltag und nutze die Zeit bewusst zum Entspannen. Der dritte Typ
sei der Abenteurer. Er m?chte mehr Farbe und Spannung in sein Leben
bringen. Dabei betrachte er das Tanken als eine Art
Geschicklichkeitsspiel, indem er versucht, bestimmte Betr?ge zu
tanken. Dieser Kunde sei besonders offen f?r neue Produkte im Shop.
"Die Ergebnisse haben keinen wissenschaftlichen Anspruch. Sie sollten
vielmehr bei der Konzeption und Gestaltung von Tankstellen mit
einflie?en", forderte Karopka.
Pressekontakt:
R?ckfragen bitte an:
Julia Batzing
Pressereferentin
EUROFORUM Deutschland GmbH
Konzeption und Organisation f?r Handelsblatt Veranstaltungen
Prinzenallee 3
40549 D?sseldorf
Telefon: +49 (0)2 11. 96 86-33 81
Fax: +49 (0)2 11. 96 86-43 81
E-Mail: presse@euroforum.com
Tankstellen zum Verweilen
"Convenience-Produkte, dass ist es, was Kunden haben m?chten und dies
weltweit", erkl?rte Henry Ogden Armour, Pr?sident der NACS - The
National Association for Convenience and Petroleum Retailing. W?hrend
sich die Kundenw?nsche international ann?hern, so bestehen rein
konzeptionell erhebliche Unterschiede. In Europa seien Tankstellen
immer noch allein auf das Tanken mit Einkaufsm?glichkeit
ausgerichtet. In den USA dagegen haben Tankstellen eher den Charakter
und Charme von Restaurants. Die Kunden f?hlen sich in solch einem
Ambiente weitaus wohler und verweilen entsprechend l?nger an der
Tankstelle. "Hier besteht in Deutschland enormer Nachholbedarf und
gro?es Entwicklungspotenzial", erkl?rte Armour.
Lustkauf statt Pflichtkauf in der Tankstelle
"Tanken ist mehr als ein routinierter Prozess, der innerhalb weniger
Minuten abgeschlossen wird", erkl?rte Hans-Joachim Karopka (rheingold
Institut f?r qualitative Markt- und Medienanalysen). Eine Tankstelle
sei eine Welt mit eigenen Gesetzm??igkeiten, so Karopka. Anhand von
Interviews fand das rheingold Institut heraus, dass es drei
unterschiedliche Tanktypen gebe. Der Boxenstopper reduziere seinen
Tankstellenbesuch auf das N?tigste. Er kaufe nur selten Produkte im
Tankstellen-Shop und wenn doch, dann seien es zumeist Impulsivk?ufe.
Der Tr?umer dagegen nehme den Stopp als eine willkommene Abwechslung
zum Alltag und nutze die Zeit bewusst zum Entspannen. Der dritte Typ
sei der Abenteurer. Er m?chte mehr Farbe und Spannung in sein Leben
bringen. Dabei betrachte er das Tanken als eine Art
Geschicklichkeitsspiel, indem er versucht, bestimmte Betr?ge zu
tanken. Dieser Kunde sei besonders offen f?r neue Produkte im Shop.
"Die Ergebnisse haben keinen wissenschaftlichen Anspruch. Sie sollten
vielmehr bei der Konzeption und Gestaltung von Tankstellen mit
einflie?en", forderte Karopka.
Pressekontakt:
R?ckfragen bitte an:
Julia Batzing
Pressereferentin
EUROFORUM Deutschland GmbH
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