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EuGH-Urteil - Autofahren wird für Frauen teurer

08 März, 2011

Kfz-Versicherung: Europäischer Gerichtshof fordert Gleichberechtigung. Frauen sind statistisch gesehen seltener in Autounfälle verwickelt. Das wissen auch die Kfz-Versicherer und honorieren dies bei den Tarifen. Doch damit ist bald Schluss.

Derzeit können Frauen ihr Auto in Deutschland günstiger versichern als Männer, da sie ein geringeres Unfallrisiko haben. Diese Möglichkeit wird jedoch bald der Vergangenheit angehören. Denn der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat jetzt die Regelung, die nach Geschlecht differenzierende Versicherungstarife zulässt, für ungültig erklärt. Die Richter begründen dies mit dem Hinweis auf das Diskriminierungsverbot. "Mit der Entscheidung wird ein zentrales Prinzip der privaten Versicherungswirtschaft, nämlich das Prinzip der Äquivalenz von Beitrag und Leistung, in Frage gestellt", bedauert Jörg von Fürstenwerth, Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung des Gesamtverbands der Versicherungswirtschaft
(GDV) die Entscheidung.

Die Versicherungsunternehmen hatten bisher die Möglichkeit, für Männer und Frauen eine risikogerechte Kalkulation vorzunehmen, also unterschiedliche Risiken auch unterschiedlich zu bewerten.
Bereits bestehende Verträge sind gemäß dem Urteil nicht betroffen. Bis zum 21. Dezember 2012 muss das Urteil in nationales Recht umgesetzt werden. mid/niza

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