Spektakul?rer Neuanfang: Jaguar XF
07 März, 2007
Jaguar XF: Emotion pur. Mit einer seriennahen Studie wagt Jaguar einen spektakul?ren Neuanfang in der Oberklasse. Nach dem klassischen S-Type soll der deutlich sportlicher gezeichnete XF gegen Mercedes E-Klasse, Audi A6 oder 5er BMW auf Kundenfang gehen. Mit optischen Anleihen beim XK d?rfte er vor allem Sportlerherzen erw?rmen. In Genf feiert er seine Europa-Premiere.
Die Abkehr von der Limousine zum Coup? d?rfte den Platz hinten limitieren und erinnert eher an einen Aston Martin. Der riesige, schwarz verchromte K?hlergrill als Rechteck, schmale Scheinwerfer und eine scheinbar endlos lange Motorhaube deuten eher auf einen Supersportler denn auf ein komfortbetontes Langstreckenfahrzeug hin.
Anstelle des f?r die aktuellen Limousinen bindenden "Vieraugen"-Themas w?hlten die Designer um Ian Callum einteilige, keilf?rmige und eckig geformte Einheiten. Ein zwischen den einzelnen Birnen gespannter blauer Lichtstreifen l?sst an die Pupillen einer Katze denken. Unterhalb der Linsen ist im Stil einer T?towierung ein springender Jaguar in vereinfachter Form dargestellt. Das Motiv wird auf den Einstiegsleisten der T?ren und im Profil der Pirelli-Reifen, mit denen die 21 Zoll gro?en Hochglanz-Aluminiumr?der best?ckt sind, wiederholt.
Hinten l?uft das Heck sanft aus, vier Auspuffrohre untermalen den sportlichen Auftritt. Den unterst?tzt der V8-Kompressor-Motor mit 420 PS und 500 Nm, der seine Kraft ?ber eine Sechsstufenautomatik auf die Stra?e bringt. Direkt von hinten betrachtet, wirkt der C-XF sehr breit und kr?ftig, was durch einen Diffusor noch verst?rkt wird. Dieses besonders im Motorsport genutzte Prinzip basiert darauf, Luft unter dem Wagen abzusaugen und ?ber die Erzeugung von Unterdruck die Haftung bei h?heren Geschwindigkeiten deutlich zu erh?hen.
Vier mit speziellem Leder bezogene Schalensitze werden im Interieur durch einen breiten Mitteltunnel getrennt. Mit einer Mischung aus ungew?hnlichen Materialien, grafischen Elementen und innovativen Technologien soll ein spezielles Ambiente entstehen. Blickfang ist hier das aus geb?rstetem Aluminium gefertigte Armaturenbrett, das sich mit einer "linearen Grafik" rund um die Kabine zieht und so Geschwindigkeit suggeriert. Als Gegengewicht zum k?hlen Aluminium fungieren Dekors in Holz und Leder. Was auf den ersten Blick wie ein schlichter schwarzer Innenraum wirkt, ist in der Realit?t ist ein besonderes Leder mit kohlefaserartiger Musterung. Teile der T?rinnenverkleidungen und des Mitteltunnels sind mit geflammten Pappelholzfurnier verkleidet.
Selbst der Startvorgang scheint zum besonderen Erlebnis zu werden: Er beginnt mit dem auf dem Mitteltunnel platzierten roten Starterknopf, der im Rhythmus des Motors pulsiert. Beim Druck auf die Taste weichen konzentrisch geformte Aluminium-Ringe nach unten und zur Seite und geben so den W?hlhebel des Sechsstufen-Automatikgetriebes frei. Springt der Motor an, beginnt eine Light-Show: Ein blauer Lichtring dringt aus der Mitte der Instrumententafel und dehnt sich ?ber den gesamten Innenraum bis zu den R?cksitzen aus. Der Fahrgastraum wird in ein ged?mpftes blaues Licht geh?llt. Auch von au?en wird der Startvorgang signalisiert - durch das Aufflammen eines blauen Lichts aus dem Bereich des K?hlergrills. Die voll versenkten T?rgriffe fahren ?ber Sensorenerkennung bei Ber?hrung heraus. Ein f?nfter Sensor befindet sich im Armaturenbrett und reagiert auf eine sich n?hernde Hand mit der Freigabe eines Infotainment-Monitors, der b?ndig in der vorderen Aluminiumverkleidung sitzt. Als n?chstes dreht sich der mittlere Teil des Instrumentenbretts um 90 Grad und gibt einen so genannten Dual View-Monitor frei, der verschiedene Darstellungen f?r Fahrer und Beifahrer anzeigt. So kann zum Beispiel der Beifahrer einen DVD-Film sehen, w?hrend der Pilot den Befehlen des Navigationssystems folgt.
Als Weltpremiere kommt im C-XF ein Bordnetz aus Kohlefaser zum Einsatz. Der von Beru F1 Systems in England entworfene und hergestellte Kabelbaum im Spinnennetzformat soll extrem funktional sein. Die so genannte Wire in Composite-Technologie umschlie?t jedes einzelne oder auch mehrere Kabel mit einer sehr flachen Kohlefasermanschette, die nicht nur Schutz vor Besch?digungen, sondern auch Vorteile beim Package und Gewicht bietet. Bisher soll diese Technik nur in der Formel 1 und in der Raumfahrt eingesetzt werden. Wie viel Technik am Ende in die Serienproduktion einflie?t, lie? Jaguar offen.
www.jaguar.de
Anstelle des f?r die aktuellen Limousinen bindenden "Vieraugen"-Themas w?hlten die Designer um Ian Callum einteilige, keilf?rmige und eckig geformte Einheiten. Ein zwischen den einzelnen Birnen gespannter blauer Lichtstreifen l?sst an die Pupillen einer Katze denken. Unterhalb der Linsen ist im Stil einer T?towierung ein springender Jaguar in vereinfachter Form dargestellt. Das Motiv wird auf den Einstiegsleisten der T?ren und im Profil der Pirelli-Reifen, mit denen die 21 Zoll gro?en Hochglanz-Aluminiumr?der best?ckt sind, wiederholt.
Hinten l?uft das Heck sanft aus, vier Auspuffrohre untermalen den sportlichen Auftritt. Den unterst?tzt der V8-Kompressor-Motor mit 420 PS und 500 Nm, der seine Kraft ?ber eine Sechsstufenautomatik auf die Stra?e bringt. Direkt von hinten betrachtet, wirkt der C-XF sehr breit und kr?ftig, was durch einen Diffusor noch verst?rkt wird. Dieses besonders im Motorsport genutzte Prinzip basiert darauf, Luft unter dem Wagen abzusaugen und ?ber die Erzeugung von Unterdruck die Haftung bei h?heren Geschwindigkeiten deutlich zu erh?hen.
Vier mit speziellem Leder bezogene Schalensitze werden im Interieur durch einen breiten Mitteltunnel getrennt. Mit einer Mischung aus ungew?hnlichen Materialien, grafischen Elementen und innovativen Technologien soll ein spezielles Ambiente entstehen. Blickfang ist hier das aus geb?rstetem Aluminium gefertigte Armaturenbrett, das sich mit einer "linearen Grafik" rund um die Kabine zieht und so Geschwindigkeit suggeriert. Als Gegengewicht zum k?hlen Aluminium fungieren Dekors in Holz und Leder. Was auf den ersten Blick wie ein schlichter schwarzer Innenraum wirkt, ist in der Realit?t ist ein besonderes Leder mit kohlefaserartiger Musterung. Teile der T?rinnenverkleidungen und des Mitteltunnels sind mit geflammten Pappelholzfurnier verkleidet.
Selbst der Startvorgang scheint zum besonderen Erlebnis zu werden: Er beginnt mit dem auf dem Mitteltunnel platzierten roten Starterknopf, der im Rhythmus des Motors pulsiert. Beim Druck auf die Taste weichen konzentrisch geformte Aluminium-Ringe nach unten und zur Seite und geben so den W?hlhebel des Sechsstufen-Automatikgetriebes frei. Springt der Motor an, beginnt eine Light-Show: Ein blauer Lichtring dringt aus der Mitte der Instrumententafel und dehnt sich ?ber den gesamten Innenraum bis zu den R?cksitzen aus. Der Fahrgastraum wird in ein ged?mpftes blaues Licht geh?llt. Auch von au?en wird der Startvorgang signalisiert - durch das Aufflammen eines blauen Lichts aus dem Bereich des K?hlergrills. Die voll versenkten T?rgriffe fahren ?ber Sensorenerkennung bei Ber?hrung heraus. Ein f?nfter Sensor befindet sich im Armaturenbrett und reagiert auf eine sich n?hernde Hand mit der Freigabe eines Infotainment-Monitors, der b?ndig in der vorderen Aluminiumverkleidung sitzt. Als n?chstes dreht sich der mittlere Teil des Instrumentenbretts um 90 Grad und gibt einen so genannten Dual View-Monitor frei, der verschiedene Darstellungen f?r Fahrer und Beifahrer anzeigt. So kann zum Beispiel der Beifahrer einen DVD-Film sehen, w?hrend der Pilot den Befehlen des Navigationssystems folgt.
Als Weltpremiere kommt im C-XF ein Bordnetz aus Kohlefaser zum Einsatz. Der von Beru F1 Systems in England entworfene und hergestellte Kabelbaum im Spinnennetzformat soll extrem funktional sein. Die so genannte Wire in Composite-Technologie umschlie?t jedes einzelne oder auch mehrere Kabel mit einer sehr flachen Kohlefasermanschette, die nicht nur Schutz vor Besch?digungen, sondern auch Vorteile beim Package und Gewicht bietet. Bisher soll diese Technik nur in der Formel 1 und in der Raumfahrt eingesetzt werden. Wie viel Technik am Ende in die Serienproduktion einflie?t, lie? Jaguar offen.
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