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Oldie-Rallye "Histo-Monte"macht Station bei Opel

06 Februar, 2007

Die so genannte "Histo-Monte", die an die Geschichte der legend?ren Rallye Monte Carlo erinnern soll, steht in diesem Jahr ganz im Zeichen von Opel. Zw?lf der 62 teilnehmenden Fahrzeuge kommen aus R?sselsheim. Vom 8. bis 11. Februar rollen die Veteranen des Rallye-Sports zum 13. Mal auf die Strecke. Sie f?hrt vom hessischen Hanau nach Monaco.

1982 gewinnen Walter R?hrl und sein Beifahrer Jochen Berger die Rallye Monte Carlo mit einem Ascona B 400 und legen den Grundstein f?r die Rallye Weltmeisterschaft. Foto: Auto-Reporter/Opel
Der Startschuss f?llt am Donnerstag, 8. Februar, in Hanau. Von dort macht sich das Feld auf zur ersten Sonderpr?fung im Opel-Testzentrum Dudenhofen, bevor die Rallye-Oldtimer dann ab 11.10 Uhr am Adam Opel-Haus in R?sselsheim eintreffen. Hier findet eine Durchfahrtskontrolle statt. Mit dem Stempel im Bordbuch geht es durch das Werk, ?ber das historische Hauptportal, wo sie vor dem Bahnhof zwischen 11.20 und 12.20 Uhr einen weiteren Kontrollpunkt passieren. Als n?chste Station steht die Opel-Teststrecke in Pferdsfeld bei Bad Sobernheim auf dem Programm.

F?r Opel selbst begeben sich Holger Eckhardt und Jochen Berger als Opel Classic Team auf die Piste. Sie starten mit der Nummer vier in einem Commodore B GS Coup? aus dem Jahr 1972. Nat?rlich wollen die Opel-Fahrer auch in diesem Jahr wieder ganz vorne mit dabei sein, schlie?lich fuhren die Teams Stahl/G?bel 2000 und Thaler/Berger 2001 den Gesamtsieg bei der Histo-Monte ein.

Opel blickt bei der Rallye Monte Carlo auf eine lange und erfolgreiche Historie zur?ck. 1936 feierte eine vierk?pfige Mannschaft auf Olympia den ersten Klassensieg f?r Opel bei einer Rallye Monte-Carlo: In der Kategorie der "Geschlossenen Fahrzeuge" belegte das Team den 1. Platz. In den 60er Jahren sorgt der Opel f?r so manche ?berraschung. Gegen st?rkste internationale Konkurrenz in seiner Klasse setzt sich 1966 beispielsweise das Team Lambart/Vogt auf dem serienm??igen 1,1 Liter-Kadett B Coup? durch. Ebenso erfolgreich erringt der Stockholmer Lillebror Nasenius mit seinem Landsmann Brattberg auf einem Opel Rekord C 1,9 Liter in der Serientourenwagen-Kategorie 1.600 bis 2.500 ccm einen weiteren Sieg. Bereits 1968 behaupten sich die Serientourenwagen aus R?sselsheim im Vergleich mit damals weitaus ?berlegenen Grand Tourismo-Fahrzeugen. Mehrmals wird Opel nach Porsche die zweitbeste deutsche Marke bei der "Monte".

1973 verzeichnet das Opel-Lager einen Neuzugang, der f?r viele Fans als ungekr?nter K?nig in die Geschichte der Rallye eingehen wird. Als Nachwuchstalent will der damals 25-j?hrige Walter R?hrl das Feld aufmischen. Nach nur wenigen Starts erringt er mit seinem Copiloten Jochen Berger auf einem Ascona A im Team von Opel-Tuner Irmscher die Vize-Europameisterschaft und wird 1974 Rallye-Europameister. 1982 gewinnt R?hrl die Rallye Monte Carlo mit einem Opel Ascona B 400 und legt damit den Grundstein f?r die R?ckeroberung des Weltmeistertitels, den der Regensburger bereits 1980 inne hatte. (ar/sb/autoreporter.net)
www.opel.de

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