Autobatterie 1
 

Autobatterie - Laden, Wechsel, Lebensdauer, Ladegerät, Aufbau


Tipps zum Laden und Wechseln der Batterietypen, Infos zum Autobatterie Kauf, Daten zum Aufbau, Watt-Verbrauch, Ladegerät und zur Lebensdauer von Batterien sowie alles über die Wichtigkeit der elektrischen Werte.

Welche Autobatterie ist die Richtige für mich?
Grundsätzlich haben Sie die freie Auswahl, welche Marke Sie kaufen. Wichtig ist aber, dass die neue Autobatterie zu den Batterie-Anschlüssen in Ihrem Kfz passt. Außerdem muss sie zur vorhandenen Befestigungsart im Fahrzeug passen (Rahmen, Fußleiste usw.). Hat Ihr Auto eine Start-Stopp-Funktion, müssen die Batterien aufgrund der häufigen Startvorgänge besonders zyklenfest sein. Hierfür eignen sich AGM Batterien und EFB-Batterien (etwas günstiger).
Eine Hilfe bei der Auswahl kann auch die European Type Number (ETN) sein, die Sie auf neueren Modellen finden. Diese Nummer gibt Auskunft über Kapazität, Kaltstartstrom, Nennspannung, Bauform und Lage der Pole. Batterien mit identischer ETN können Sie problemlos austauschen.
Bevor Sie eine neue Autobatterie kaufen, sollten Sie in der Betriebsanleitung Ihres Fahrzeuges nachschauen, ob der Hersteller Vorgaben bezüglich des Batterietyps macht. Halten Sie die Vorgaben unbedingt ein!

Elektrische Daten:
Die Werte (Kapazität, Kaltstrom, Spannung, siehe oben) und auch die Bauform des Gehäuses der neuen Autobatterie sollten mit den Daten der alten übereinstimmen. Diese Werte finden Sie auf der alten Batterie oder in der Bedienungsanleitung. Wenn die Daten geringfügig abweichen, ist das kein Problem.


Welche Batterietypen gibt es?
Kalzium (Ca+/Ca-): Dieser Batterietyp wird mittlerweile im Großteil der Neuwagen verbaut. Vorteile sind der geringe Wasserverbrauch, die niedrige Selbstentladungsrate und die höhere Unfallsicherheit. Kalzium-Batterien eignen sich besonders für den Einbau im Motorraum (hohe Temperaturen!) oder an schwer zugänglichen Stellen. Ein Nachteil ist jedoch die geringe Zyklenfestigkeit, d.h. die Batterie übersteht weniger Lade-/Entladevorgänge.
Hybrid (Antimon+/Ca-): Hybrid-Batterien verbrauchen im Vergleich zu reinen Kalzium-Batterien mehr Wasser, es muss also hin und wieder destilliertes Wasser nachgefüllt werden. Wie groß der Unterschied im Wasserverbrauch ist, hängt von der Reinheit des Materials ab.
Low Antimon (Antimon+/Antimon-): Diese Batterien verfügen über eine hohe Zyklenfestigkeit, verbrauchen aber deutlich mehr Wasser. Sie werden kaum noch als Starterbatterie verwendet.

Was ist besser: Befüllt oder trocken?
Im Normalfall sollten Sie bereits fertig gefüllte, geladene Batterien bevorzugen. Die Alternative sind trocken vorgeladene Batterien, die vor dem Einbau befüllt werden. Diese Batterien sind erst nach einigen Lade-/Entladevorgängen voll leistungsfähig. Die Leistungsfähigkeit hängt davon ab, wie sorgfältig die Batterie befüllt wurde. Trockene Batterien sollten Sie dann kaufen, wenn es sich um einen seltenen Batterietyp handelt, bei dem lange Lagerzeiten zu erwarten sind.

Wie viel sollte ich für eine gute Batterie ausgeben?
Am besten ist hier - wie so oft - der Preisvergleich. Vergleichen Sie verschiedene Anbieter! Meist sind die Batterien an Tankstellen oder im Fachhandel billiger als in Werkstätten. Hier sollten Sie sich vor dem Kauf unbedingt nach den Einbaukosten erkundigen.
No-Name-Batterien oder Billiglinien von Markenherstellern können ausreichen, wenn Ihr Fahrzeug im Winter noch keine Starterprobleme hatte, gut gepflegt ist und nur wenige elektrische Verbraucher hat. Ansonsten sollten Sie auf Markenprodukte zurückgreifen.
Hier haben Sie die Möglichkeit eine preisgünstige Autobatterie zu finden:
Autobatterie-Suche und Typenliste bei ReifenDirekt.de

Autobatterie laden - Was brauche ich dazu?
Sie brauchen für das Laden Ihrer Autobatterie ein Aufladegerät. Am besten Sie benutzen ein Ladegerät, welches sich selbst abschaltet, sobald Ihre Batterie vollgeladen ist. Schließen Sie nun das Ladegerät entsprechend der Kennzeichnung "Plus-Pol am Plus-Pol" und "Minus-Pol am Minus-Pol" Ihrer Autobatterie an. Beachten Sie bitte, dass Ihre Batterie geschädigt werden könnte, falls der Ladevorgang bei voller Batterie länger fortgesetzt wird.

Lebensdauer einer Autobatterie:
Die Lebensdauer einer Autobatterie liegt durchschnittlich bei 5 und 6 Jahren. Wenn die Batterie bereits nach 3 Jahren schlappmacht, liegt es oftmals an Kurzstrecken. Denn bei Kurzstrecken hat der Akku nicht die Möglichkeit, wieder komplett zu laden. Wenn dann noch viele Verbraucher, wie beispielsweise Gebläse, Radio, Navigationsgerät oder Kälte hinzukommt, ist das der Tod für jeden Akku.
Bei einer streikender Batterie raten wir Ihnen, im Zweifelsfall lieber einen Fachmann zu rufen. Wer sich das Überbrücken bzw. Wechseln trotzdem zutraut, sollte eine Reihe von Verhaltensregeln beachten.

Hier finden Sie Tipps zur Starthilfe, zum fachmännischen Überbrücken einer Autobatterie sowie Wissenswertes rund um Aufbau, Watt-Verbrauch, Pflege und Wartung - Artikel weiterlesen [2]




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