Unfallwagen
 

Unfallwagen - Kauf, Verkauf oder Ersatzteillager


Hier finden Sie Wissenswertes zum Unfallwagen. Tipps und Infos zum Kaufen, Verkauf oder Ankauf, genaue Definition eines Unfallautos sowie Antworten auf Fragen zur Reparatur, zu den Kosten, Ersatzteillager oder Bastlerauto und vieles mehr.

Hier finden Sie die Antworten auf Ihre Fragen.

Definition:
Ein Unfallwagen ist ein Auto, dass Blessuren durch ein anderes Fahrzeug im Straßenverkehr erlitten hat. Dies beschreibt die Situation aber nur hinsichtlich eines Blechschadens, nicht das eines Bagatellschadens.
Außerdem gelten Fahrzeuge als Unfallwägen bei Schäden durch beispielsweise Hagel/Wasser oder Brand.
Ein Bagatellschaden ist hinsichtlich eines Unfallwagens so definiert: Eine Schramme oder ein Kratzer welche behoben werden können, ohne dass es nötig ist, komplette Bauteile nach zu lackieren oder Blechschäden zudem wiederhergestellt werden müssen.

Ab wann ist ein Fahrzeug ein Unfallwagen?
In der Regel kann man ein Auto als Unfallwagen betiteln, wenn sich die Reparaturkosten auf mehr als tausend Euro summieren.
Ist die Summe der Reparatur geringer, handelt es sich für gewöhnlich um weniger bedeutende Blessuren. Dazu zählen zum Beispiel: ein abgebrochener Außenspiegel, genauso wie kleinere Kratzer und Dellen in der Karosserie.
Das Fahrzeug gilt dann zwar nicht als Unfallwagen, dennoch aber nicht als unfallfrei!

Tipps zum Kauf und Verkauf:
Sollten Sie sich ein Unfallauto ankaufen wollen, fragen Sie beim Verkäufer nach dem Unfallgutachten an oder nach den Reparaturrechnungen der jeweiligen Werkstatt.
Ist der Schaden/die Schäden noch nicht behoben, lassen Sie sich einen Kostenvoranschlag zeigen oder anfertigen.
Das gleiche Prinzip gilt auch für den Verkauf.
Sind Sie aber der Verkäufer des Unfallfahrzeugs, so sollten Sie auch die wichtigen Belege wie Unfallgutachten bei einer Besichtigung zur Hand haben. So machen Sie einen seriösen und kompetenten Eindruck und gewinnen vielleicht etwas Vertrauen des Käufers.
Ein echter Tipp beim privaten Gebrauchtwagenverkauf sind noch Gebrauchtwagenhändler. Oft kaufen Sie sogar Fahrzeuge im Zustand eines Totalschadens, noch für gutes Geld, auf.
Besichtigen Sie das Fahrzeug immer bei guten Witterungsverhältnissen und gutem Licht. So sind Schäden besser ersichtlich.

Unfallauto als Ersatzteilelager - sinnvoll?
Warum sollte ein Fahrzeug nach einem Unfall gleich verschrottet werden? Bei einigen ist es zwar nicht mehr rentabel, diese wieder in Stand zu setzen, als Ersatzteillager taugen diese jedoch allemal.
Viele Bestandteile waren vor dem Unfall in gutem Zustand und sind es danach immer noch. Zumindest relativ. Es sind nicht immer alle Segmente beschädigt. Noch funktionierende Teile können problemlos ausgebaut werden und als Ersatzteil verwendet werden.
Wem das ausschlachten zu viel ist, kann sein Fahrzeug auch an zum Beispiel den Schrotthändler oder einen Hobbybastler verkaufen. So bekommt man zumindest noch ein wenig Geld für sein Unfallfahrzeug und viele Menschen sind froh, billig an Ersatzteile zu kommen, um Ihr Auto wieder in einen Top-Zustand zu bringen.
Ein weiterer Pluspunkt, der für die Verwendung als Ersatzteillager spricht, ist, dass man die Umwelt und die Ressourcen schont. Je mehr Menschen auf ein gebrauchtes Ersatzteil zurück greifen, desto weniger müssen neu hergestellt werden. Energie wird gespart und die Umwelt weniger belastet.

Ab wann lohnt es sich einen Unfallwagen zu reparieren?
Eine Reparatur an einem Unfallwagen lohnt sich nur, wenn diese auch einwandfrei ausgeführt wird. Dennoch muss man sich im Klaren sein, dass das Fahrzeug an Wert verliert, denn keiner kauft gerne einen Unfallwagen. Hierbei spielt meistens der Preis eine Rolle.
Sollten Sie den Schaden reparieren lassen, bekommen Sie vom KFZ Sachverständiger ein Schadensgutachten ausgestellt. In diesem sind der Restwert des Autos vermerkt, genauso wie der aktuelle Marktwert im einwandfreiem Zustand, die Kosten der Reparatur und der Wertverlust.
Die Schadeninstandsetzung wird dabei immer so berechnet, dass das Fahrzeug in perfekte Verfassung gebracht wird.
Sprich: Die Reparaturkosten setzen sich zusammen aus dem Einsatz eines neuen Marken Ersatzteils und dem Arbeitslohn (Stundenlohn).
Dieses Rechenschema wird bei allen Unfallautos angewandt, unabhängig davon, wie alt das Fahrzeug ist. Das heißt, egal ob das Kfz erst ein paar Monate alt ist oder schon mehrere Jahre. Das Alter spielt dabei keine Rolle.
Die Instandsetzung ist also um einiges günstiger als im Schadensgutachten vermerkt, denn man bedenke den Arbeitslohn und die Verwendung von teuren Ersatzteilen (gebrauchte können auch ihren Zweck erfüllen).
Eine Unfallwagenreparatur ist zum Beispiel schon dann rentabel, wenn Sie in der Lage sind, das Fahrzeug selbst instand zu setzen und auf günstige Ersatzteile zurückgreifen.
Was bedeutet, wenn Sie einen Unfallwagenhandel besitzen, ist ein Unfallauto für Sie alle mal rentabel. Denn, im Unfallgutachten sind die Reparaturkosten zum Beispiel mit 10.000 Euro vermerkt, Sie aber schaffen es, das Fahrzeug für ca. 6.000 Euro wieder "herzustellen". Was wiederum bedeutet, dass Sie rund 4.000 Euro eingespart haben.
Schon allein am Restwert kann der Unfallwagenhändler einiges verdienen. Dieser kann im Gutachten deutlich unter dem eigentlichen Restwert liegen.
Für Sie als Privatperson, kann man aber sagen, dass es von höherer Intelligenz ist, dass Fahrzeug an ebenso einen Unfallwagenhändler zu verkaufen. So ersparen Sie sich die teuer Nachbesserung in der Werkstatt und den späteren Verkauf unter schlechteren Konditionen. Lassen Sie also den Schaden wie er ist und finden Sie einen guten Abnehmer in Form eines solchen Handels.
Dennoch: Das eben genannte kann nicht pauschaliert werden!
Zum Beispiel: Sie haben Sich vor kurzem einen Jahreswagen gekauft und dieser hat durch Unachtsamkeit ein paar kleine Schrammen und ein bis zwei Delle an der Stoßstange davon getragen.
Hier ist es absolut besser, das Auto reparieren zu lassen. Es handelt sich ja lediglich um einen "geringen" Schaden. Weder ein komplettes Teil an der Karosserie muss zwangsweise ausgetauscht werden, noch ein Bauteil im Fahrzeug herausgenommen werden.
Klar kann man sagen, um das Fahrzeug wieder vollkommen herzustellen, muss die Stoßstange ausgetauscht werden. Allerdings gibt es heutzutage genügend Methoden um den Schaden zu beheben, ohne dass hinterher noch irgendwelche Zeichen auf einen Unfall hindeuten. Man kommt also um einen Austausch "drum herum".
Informieren Sie sich einfach genügend und lassen Sie sich umfangreich bei verschiedenen Anlaufstellen beraten. Jedes Unfallauto ist ein Unikat und wird unterschiedlich gehandhabt.
Hat das Fahrzeug mehrere schwerwiegende Blessuren, wird man zu einem Verkauf raten. Bei geringeren Schäden, wohl eher zu einer Reparatur und bei "mittelschweren" sollten Sie für sich eine Bilanz ziehen, was Sie für richtig ist und was in Ihrem Fall Sinn macht.
Eventuell ist es vorteilhafter einen solchen Unfallwagen zu verkaufen, da nach einer geraumen Zeit immer noch irgendwelche Probleme auftreten könnten. Der Motor kann bei einem Aufprall oder einem heftigem Schlag Schaden davon getragen haben. Ein Spaltmaß weicht nur von ein paar Millimetern auf dem eigentlichen Zustand ab und es entsteht ein Wassereinbruch.
Dies waren nur ein paar Schilderungen, was auftreten könnte, denn nicht alle Blessuren sind sofort ersichtlich.

Was ist beim Kauf zu beachten?
Viele Unfallwagen werden sehr billig gehandelt. Man sollte sich die Frage stellen: Macht man wirklich ein Schnäppchen?
Mindere Schäden verringern den Preis auch nur um ein "Minderes". Bekommt man einen Unfallauto nun zu ein Spottpreis angeboten, sollte man sich darüber Gedanken machen, dass es sich definitiv um schwerwiegendere Schäden handelt. Ob das Fahrzeug in der Sicherheit beeinträchtigt wurde/ist, ist auch dahin gestellt.
Desweiteren muss man damit rechnen, dass man in Zukunft öfters beim Mechaniker eintrudeln wird, was den Preis der Anschaffung im Endeffekt doch teurer kommen lässt.
Ist man gerade zur Probefahrt unterwegs, so ist es Ihnen gestattet, eine Werkstatt aufzusuchen und das Auto überprüfen zu lassen. So können Sie sicherstellen, ob der Verkäufer alle Mängel ordnungsgemäß angegeben hat.
Sollte der Verkäufer Sie nicht über Schäden in Kenntnis setzen, zählt dies rechtlich als Betrug bzw. arglistige Täuschung. Den Kaufpreis würden Sie dann zurückerstattet bekommen und den Wagen an Händler oder Privatperson abgeben.
Sie sollten beim Autokauf immer nachfragen, ob es sich um ein unfallfreies Fahrzeug oder einen Unfallwagen handelt, denn ein Fahrzeug darf nur als unfallfrei bezeichnet werden, wenn wirklich gar nichts vorgefallen ist.

Was ist beim Verkauf zu beachten?
Beim Verkauf eines Unfallwagens ist ebenfalls einiges zu beachten, von Inserat bis hin zum Abmelden.
Angefangen vom Inserat. Hier sollten Sie das Auto ausführlich und wahrheitsgetreu beschreiben. Den möglichen Käufer müssen Sie von früheren Schäden in Kenntnis setzen. Dazu sind Sie gesetzlich verpflichtet. Entsprechen von Ihnen zuvor getätigte Aussagen nicht der Wahrheit, so kann der Vertrag angefochten werden. Sind Sie beim Inserat genau und ehrlich, können Sie sich unnötige Besichtigungstermine ersparen, denn dann melden sich nur Personen, die wirklich Interesse am Fahrzeug haben.
Bei der Fahrzeugbesichtigung:
Lassen Sie das Auto trotz seiner Macken gepflegt aussehen. Waschen und Putzen Sie es vorher. Vor allem ein sauberer Innenraum macht einen guten Eindruck.
Dann ist die nächste Frage, ob es vorteilhafter ist ein Fahrzeug abzumelden oder nicht?
Im Grunde spricht gegen das Abmelden, dass Probefahrten nicht mehr möglich sind. Es sei denn, Sie besorgen sich hierfür ein Kurzzeitkennzeichen. Aber, wer kauft schon eine Katze im Sack? Beziehungsweise ein Fahrzeug ohne es vorher getestet zu haben? - Eben, (fast) Keiner!
Kümmern Sie sich also um ein Kurzzeitkennzeichen. Es fallen zwar erneut Kosten an und ein solches ist nur bis zu fünf Tagen gültig, aber es ist sinnvoll. Den kompletten Verkauf sollten Sie in dieser Zeitspanne abgewickelt haben.
Was aber für das Abmelden spricht, ist die Tatsache, dass Sie sich eventuell nicht auf den Käufer verlassen können und er das Fahrzeug nicht ummeldet. Sie sind dafür verantwortlich, unter anderen Umständen, gehen Steuerbescheide, Bußgelder und Ähnliches auf Ihre Kappe und Kasse.
Desweiteren ist es wichtig, dass Sie Ihre Versicherung und die zuständige Zulassungsstelle über den Verkauf benachrichtigen. Hierbei vergessen Sie nicht die Kopie des Kaufvertrages!
Sollten Sie schon ein neues Fahrzeug gekauft haben, das alte aber noch nicht verkauft, so gilt ein Sonderkündigungsrecht. In der Regel bedeutet dies, dass die Versicherung für eine zweiwöchige Übergangszeit zwei Fahrzeuge akzeptiert.
Den nächsten Punkt den Sie beachten sollten, sind Probefahrten von potentiellen Käufern. Denken Sie hier daran, dass Sie sich vor Antritt der Fahrt sowohl Namen als auch Personalausweisnummer notieren. Werfen Sie ebenfalls einen Blick auf Führerschein und Ausweis der Person, sonst könnten im Falle eines Unfalls Komplikationen auftreten.
Am allerbesten ist jedoch, wenn Sie an der Probefahrt teilnehmen, denn die Papiere könnten manipuliert sein und die Absichten des "Käufer" nicht positiv.
Zum Vertragsabschluss sollten Sie alle persönlichen Angaben des Käufers genau kontrollieren. Das tun Sie am besten mit Hilfe des Ausweises. Denken Sie auch immer daran, einen schriftlichen Vertrag zu erstellen oder einen Vordruck zu verwenden. Mündlich und per Handschlag kann wenig nachgewiesen werden. Zum Schluss prüfen Sie, ob die Nummer im Vertrag mit der Fahrgestellnummer übereinstimmt.
Verkaufen Sie den PKW privat, so benutzen Sie am besten einen Muster Kaufvertag. Hier sind alle erforderlichen Angaben inbegriffen.

Zehn Tipps - so erkennen Sie einen Unfallwagen:
Verschiedenen Kniffe helfen auch "Nichtprofis" einen Unfallwagen zu erkennen. Hier ein paar Tipps:
  1. An der Lackierung lassen sich die ein oder anderen Unfallwagen erkennen.
    Achten Sie darauf, das Fahrzeug bei guten Lichtverhältnissen anzuschauen. So erkennen Sie nachlackierte Stellen besser. Sie können stumpfer oder unterschiedlich dunkel/hell wirken. Auch Lackreste an Gummidichtungen oder anderen Flächen, wo eigentlich keine Farbe hin gehört, sind ein Zeichen für Ausbesserungen.
  2. Können Sie unterschiedliche Spaltmaße erkennen, ist auch davon auszugehen, dass das Fahrzeug schon einmal in einen Unfall verwickelt war. Hier gilt es besonders auf die Motorhaube, Stoßfänger und Türen aufzupassen. Genauso verhält es sich bei Schließen in Schieflage.
  3. Ein extrem abgefahrenes Reifenprofil, egal ob einseitig (innen oder außen) abgefahren oder nicht, sollte Sie stutzig machen. Hier kann es sein, dass dies aufgrund eines Unfalls der Fall ist, muss es aber nicht.
  4. Unebenheiten, welche mit Spachtelmasse ausgebessert wurden, sind nicht gleich auf den ersten Blick zu erkennen. Verwenden Sie oder besorgen Sie sich hier einen Schichtdickenmesser, er misst die verschiedenen Lackstärken.
  5. Dellen und Verformungen weisen auf Zusammenstöße hin.
  6. Schon geringste Stauchungen an Elementen der Lenkung, können das Lenkrad in eine Schieflage versetzen. Auch bei Gebrauchtwagen kann dies der Fall sein, da es eben recht leicht passieren kann. Halten Sie aber dennoch Augen und Ohren offen und Fragen Sie beim potentiellen Verkäufer genauer nach.
  7. Eingeschweißte Blechteile sind oft an unsauberen Nahtabdichtungen ersichtlich.
  8. Wenn Schweißpunkte nachgebessert wurden, erkennt man dies an einer Verspachtelung. Bei einem Fahrzeug sind diese nämlich beim Neukauf einheitlich.
  9. Auf den Scheiben eines unfallfreien Fahrzeugs, befindet sich der Aufdruck des Herstellers. Ist dieser nicht vorhanden, deutet das auf einen Wechsel hin.
  10. Desweiteren lässt sich ein Unfallauto an Falten im Lack erkennen. Denn ausgebesserte Dellen beziehungsweise Beulen lassen oft unschöne Runzeln zurück.

Sind Unfallwagen für Bastler sinnvoll?
Im Grunde ist ein Unfallauto für einen Bastler durchaus sinnvoll. Es ist eine preisgünstige Gelegenheit, sich ein Auto zu beschaffen.
Dennoch ist ein Unfallwagen mit Totalschaden ziemlich kostenintensiv zu reparieren, beziehungsweise wieder straßentauglich zu machen.
Ein Unfallfahrzeug, das lediglich über Kratzer und Blechschäden oder Ähnlichem verfügt, bietet sich durchaus für leidenschaftliche Bastler an.

Schäden bestimmen den Preis:
Der Preis eines Unfallwagens richtet sich nach den Dimensionen der Schäden. Lassen sie sich am besten ein Schadensgutachten zeigen, dort sind alle Macken vermerkt, genauso wie die Wertminderung.
Es sind aber auch zwei Faustformel bekannt, die zur Berechnung beitragen.
Variante eins ist von "Berger und Halbgewachs" und berechnet sich aus der Laufleistung in 1.000 Kilometern (l), ebenfalls den Reparaturkosten ( r) und den Minderwert (m).
"m= [(117-l) / 500] x r"
Variante zwei ist von "Sahm und Ruhkopf" und besteht aus der Zusammensetzung aus den Reparaturkosten ( r), dem Wiederbeschaffungswert (w), dem Alter des Fahrzeugs (nach Jahren) (a) und dem Minderwert (m).
"m= {[(rx2)/(wx55)] + [29/550] - [a/100]} x {w+r}"

Wie viel ist das Fahrzeug im Endeffekt noch wert?
Dank zahlreichen Internetportalen, sollte es kein Problem sein, einen Unfallwagen wie Ihren ausfindig zu machen. Stöbern Sie einfach mal im Internet und machen Sie sich ein grobes Bild, was Ihr Pkw noch wert sein könnte.
Verschiedene Internetseiten bieten auch eine Kfz-Wertberechnung an. Diese richten sich aber zum Beispiel nach der Motorleistung, der Ausstattung, dem Alter und den gefahrenen Kilometer, nicht aber nach dem Unfall. Die Wertminderung müssen Sie separat berechnen und subtrahieren.
Im Gegenzug zu den weltweiten Plattformen, stehen Ihnen auch die Autohändler in Ihrer Nähe zur Verfügung. Lassen Sie sich von mehreren ein Angebot machen, nur so können Sie abschätzen, wie viel Geld Sie noch dafür bekommen würden.
Fazit:
Abschließend lässt sich festhalten, dass egal ob beim Unfallwagen An- oder Verkauf einiges zu beachten ist. Schon allein bei der Tatsache ein Auto als Unfallauto zu betiteln oder eben nicht, ist äußerste Vorsicht geboten.
Wenn man sich diesbezüglich nicht auskennt, sollte man sich vorher lieber etwas schlau darüber machen. Egal ob beim Fachmann oder ob man sich selber etwas "anliest".
Außerdem kann man sagen, dass man sich an einen Unfallwagen mit Vorsicht heran tasten sollte, er jedoch für Hobbybastler und/oder als Ersatzteillager für andere Fahrzeuge eine gute und vor allem preisgünstige Alternative ist.
Auch Fahranfänger können von solchen Fahrzeugen profitieren und erste Erfahrungen im Straßenverkehr sammeln. Denn sollte doch die ein oder andere Schramme hinein gefahren werden, ist das lange nicht so ärgerlich wie bei einem neueren Fahrzeug und außerdem kann der Wert des Autos nicht mehr so stark sinken.

Interessante Gerichtsurteile zum Kauf oder Verkauf von Unfallwagen:
Kein vorschneller Unfallfahrzeugverkauf
Verkauft der Unfall-Geschädigte sein beschädigtes Fahrzeug zu dem im Sachverständigengutachten ermittelten Zeitwert noch bevor dieses Gutachten der Haftpflichtversicherung des Unfallgegners vorliegt, dann kann ein Verstoß gegen die Schadenminderungspflicht vorliegen, wenn für dieses Unfallfahrzeug ein höheres Restwertangebot der Autoversicherung vorliegt. Diese Verpflichtung, von einer günstigeren Verwertungsmöglichkeit Gebrauch zu machen, besteht grundsätzlich und setzt voraus, dass der Versicherung Gelegenheit gegeben wurde, die Zeitwertermittlung für das Auto zu überprüfen. Wird der Versicherung diese Möglichkeit nicht eingeräumt, muss sich der Geschädigte das höhere Restwertangebot anrechnen lassen. So entschied das Oberlandesgericht in Köln, Az.: 13 U 80/12. jlp




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